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Nachfolger von Thorsten Fink beim HSV: Bert van Marwijk © getty

Der geplante Psycho-Test bei den Spielern des Hamburger SV sorgt für Kritik.

"Es handelt sich hierbei um eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts, da der intimste Bereich eines Menschen berührt ist", sagte Arbeitsrechtler Norbert Nasse dem "Kölner Express".

Der neue HSV-Trainer Bert van Marwijk will seine Profis in den kommenden Tagen mit insgesamt 128 Aussagen zu ihrem Privatleben, wie "Ich liebe Partys" oder "Mir gefällt es, wenn andere meinen Anordnungen folgen", konfrontieren.

Diese müssen auf einer Skala von "völlig falsch" bis "völlig richtig" bewertet werden.

Nasse, früherer Anwalt der Spielergewerkschaft VDV, verurteilt die Maßnahme. "Eine solche Schnüffelei ist arbeitsrechtlich unzulässig.

Die Rechtsprechung willigt dem Arbeitnehmer in solchen Fällen das Recht zu einer Lüge zu", sagte der 52-Jährige.

Die Spieler könnten den Test ablehnen, ohne arbeitsrechtliche Folgen zu befürchten, erklärte der Kölner Jurist.

BERICHT: Kleine Schritte, große Hoffnung

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