Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel hat die Unparteiischen für die jüngste Kritik bei der Auslegung der Handspielregel in Schutz genommen.

Für den ehemaligen FIFA-Referee sei nicht die Regelauslegung schuld, "sondern die Tatsache, dass jede Situation anders ist", sagte er im "ZDF".

Fandel stellte klar: "Verteidigende Spieler machen sich heute immer breiter. Und wenn sie die Arme wegstrecken und mit der Hand den Ball wegblocken, dann ist das Absicht."

Der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission tritt für eine einheitliche Linie der Schiris ein.

"Wir müssen hart daran arbeiten", betonte er: "Doch die Schiedsrichter treffen ihre Entscheidungen auf dem Platz in der Dynamik des Spiels."

Zuletzt hatte es ligaweit heftige Kritik nach diversen strittigen Handspielen gegeben.

Die Trainer und Spieler beklagten sich darüber, dass es keine einheitliche Linie bei der Auslegung von Handspielen gebe.

Die Anzahl der Handelfmeter hatte in dieser Saison im Vergleich zur vergangenen Saison stark zugenommen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel