Hamburgs Sportdirektor Oliver Kreuzer hat die Einmischungsversuche von HSV-Investor Klaus-Michael Kühne auf das Schärfste zurückgewiesen und diesen heftig attackiert.

"Klaus-Michael Kühne hat nicht nur meine Person beschädigt, sondern auch den ganzen Verein. Er hat Thorsten Fink als schlechten Trainer bezeichnet. Dieses Verhalten, über die Öffentlichkeit zu gehen, ist absolut inakzeptabel", sagte Kreuzer im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Kühne sei offenbar nur bereit zu investieren, "wenn Felix Magath installiert wird", sagte Kreuzer, "wir brauchen aber keinen Magath, wir haben ein Problem auf dem Rasen."

Er sei aber keiner, "der sich Herrn Kühne grundsätzlich verschließt".

Eine Ausgliederung des Klubs in eine Aktiengesellschaft beurteilt Kreuzer indes skeptisch: "Wir sind sehr offen gegenüber dem Konzept, das die 'Initiative HSV Plus' vorschlägt. Die Mitglieder müssen das aber entscheiden. Es braucht eine Dreiviertelmehrheit und das könnte schwierig werden."

Der HSV-Sportchef nahm auch zum Vorschlag des neuen Trainers Bert van Marwijk, Ex-Nationalspieler Andreas Möller als Assistenten mitzubringen, Stellung: "Bert van Marwijk hat uns dann sofort überzeugt. Es war keine Forderung von ihm, Andreas Möller einzubeziehen."

Kreuzer weiter: "Er sollte sportlicher Berater werden, aber der Posten ist bei uns schon besetzt. Andreas Möller braucht es aktuell nicht beim HSV."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel