Borussia Dortmunds Innenverteidiger Mats Hummels hat vor dem Champions-League-Gruppenspiel seines BVB (Di., ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER) die mangelnde Kritikfähigkeit des DFB angesprochen.

Im Interview mit dem "kicker" verteidigte der Abwehrspieler seine teils direkte Art und ließ durchblicken, dass bei DFB-Nominierungen mit unterschiedlichem Maß gemessen wird.

"Beim DFB sieht man Kritik nicht so gern. Das ist auch okay. Ich finde es nicht schlimm, wenn man mich kritisiert. Im Gegenzug melde ich mich zu Wort, wenn ich einmal etwas nicht perfekt finde", erklärte Hummels.

Die Berufung in die Nationalmannschaft dauerte nach Meinung des Dortmunders länger als bei anderen: "Ich glaube schon, dass ich mir mein Standing härter erarbeiten musste als andere. Ich musste trotz guter Leistungen im Verein lange warten, um auch nominiert zu werden und zu spielen. Mein Gefühl sagt mir, dass ging bei anderen schneller."

Dennoch will sich Hummels im Team von Bundestrainer Joachim Löw für die WM 2014 in Brasilien unverzichtbar machen.

"Ich will in den nächsten Monaten so gut spielen, dass der Bundestrainer nicht an mir vorbeikommt: Bei der WM soll es für ihn keine andere Option als mich geben", erklärte der 24 Jahre alte Innenverteidiger selbstbewusst.

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