Hertha-Manager Michael Preetz hat mit Unverständnis auf die Kritik eines Präsidiumsmitgliedes an Kapitän Fabian Lustenberger reagiert.

"Der verantwortungsvolle Umgang mit sozialen Netzwerken hört nicht bei den Spielern auf", wird Preetz in der "Morgenpost" und im "kicker" zitiert: "Wer Verantwortung trägt, muss das Ganze im Blick haben. Es ist wichtig, dass alle im Verein Trainer und Mannschaft den Rücken frei halten."

Per Twitter hatte Präsidiumsmitglied Marco Wurzbacher nach dem 3: 1 im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 Lustenberger mit deutlichen Worten angegriffen: "Unglaublich, was sich Lusti heute rausgenommen hat. Ein Kapitän ohne Gespür für die Situation des Vereins. Darüber wird zu reden sein."

Dabei ging es um das Verhalten der Berliner Mannschaft nach dem Sieg, die nicht mit den Fans in der Ostkurve gefeiert hatte.

Damit reagierten die Spieler offenbar auf die ihrer Meinung nach ungerechtfertigte Kritik nach dem Pokal-Aus beim 1. FC Kaiserslautern.

Lustenberger hatte nach dem Mainz-Sieg zum Mikrofon gegriffen und auf den Anhang eingeredet.

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