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Trotz des intensiven Werbens europäischer Spitzenklubs um Nationalspieler Julian Draxler will Schalke-Boss Clemens Tönnies den 20-Jährigen auch über das Ende der laufenden Saison hinaus in Gelsenkirchen halten.

"Ich hoffe und arbeite daran, dass er noch ein Jahr länger bleibt", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende am Rande der SpoBis in Düsseldorf zu SPORT1. Ein Wechsel käme für das Top-Talent "zu früh". Tönnies meint gar, dass er "gute Chancen" habe, Draxler von einem Verbleib zu überzeugen.

Bei einem entsprechenden Angebot im kommenden Sommer sind Schalke allerdings die Hände gebunden. Draxler verfügt in seinem bis 2018 datierten Vertrag über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 45,5 Millionen Euro.

Schon in der Winterpause hatten sich einige Klubs um den Mittelfeldspieler bemüht - allen voran der FC Arsenal mit Draxlers Nationalmannschaftskollegen Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski.

Auch Tönnies ist sich bewusst, dass Schalke mit der Finanz- und Strahlkraft manches internationalen Konkurrenten mittelfristig nicht mithalten kann.

"Irgendwann einmal wird er uns aufgrund seines Talents und des Zugs zu anderen großen Vereinen in Europa verlassen - wer das ignoriert, der verkennt die Tatsachen", meinte Tönnies, schloss einen Transfer des Offensivstars zum FC Bayern allerdings aus.

"Dort wird er nicht hinwechseln. Das weiß ich. Julian hat eine bestimmte Region in Europa, wo er unbedingt hin will", sagte Tönnies und nannte als wahrscheinliches Ziel "die Insel".

Hier weiterlesen: Draxler-Deal: Fortsetzung im Sommer

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