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FC Bayern vs. Borussia Dortmund: Chronologie einer Eiszeit
Watzke ist seit 2005 Geschäftsführer von Borussia Dortmund © getty

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat im Dauerstreit mit dem FC Bayern die nächste Runde eingeläutet und die jüngste Kritik von FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an Jürgen Klopp zurückgewiesen.

"Fakt ist, dass nicht Jürgen Klopp den ersten Stein geworfen hat, sondern Matthias Sammer in Richtung aller 17 Klubs", sagte Watzke der "Bild" vor dem Derby gegen Schalke 04 (ab 19.30 Uhr im LIVE-TICKER und auf SPORT1.fm).

Sammer hatte bei SPORT1 zuvor angedeutet, dass die Konkurrenz nicht so akribisch trainieren würde wie der souveräne Tabellenführer. Das hatte BVB-Trainer Klopp scharf zurückgewiesen und dabei gegen Sammer gestichelt - was wiederum bei Rummenigge nach eigener Aussage Entsetzen ausgelöst hatte.

"Niemand vom FC Bayern würde sich je erlauben, einen solchen Satz über jemanden zu sagen, der früher bei uns war und jetzt für Dortmund arbeitet", hatte Rummenigge behauptet.

Diese Aussage konterte nun Watzke:

"Als ich das gelesen habe, sind mir spontan Sätze über Jürgen Klinsmann, Felix Magath und Lothar Matthäus eingefallen. Über Matthäus, der mit Bayern glaube ich siebenmal Meister wurde, hat Uli Hoeneß gesagt: 'Der taugt in unserem neuen Stadion nicht mal zum Greenkeeper'."

Watzke kritisierte zudem Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld, der dem BVB empfohlen hatte, im Sommer mehr Geld in Spieler zu investieren.

"Das hat der Ottmar als Trainer in Dortmund ja schon mal erlebt und vielleicht auch mit initiiert. Was dann passiert ist, wissen wir alle (die Beinahe-Pleite des BVB, Anm. d. Red.). Deshalb: Wir benötigen solche Ratschläge nicht", sagte Watzke: "Das habe ich Hitzfeld auch - wie es sich gehört - persönlich mitgeteilt."

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