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DER NATIONALMANNSCHAFTSMANAGER: Seit zehn Jahren ist Oliver Bierhoff nun schon als Teammanager der deutschen Nationalelf tätig. Der Doppeltorschütze des mit 2:1 gewonnenen EM-Finals von 1996 fungiert als Mittler zwischen Bundestrainer und DFB-Präsidium, vor allem die immer erfolgreichere Vermarktung der Nationalmannschaft als Werbeträger gilt als sein Werk
© getty

Der Hamburger SV möchte DFB-Manager Oliver Bierhoff als neuen Vorstandschef unter Vertrag nehmen, sollte die geplante Ausgliederung der Profiabteilung (HSV-Plus) am Sonntag gelingen.

Bierhoff bestätigte in der "Sport Bild" Treffen mit HSV-Vorstandsmitglied Joachim Hilke und sprach von "lockeren Gesprächen" und "schwärmenden Gedanken". Eine konkrete Anfrage habe es jedoch nicht gegeben.

Bierhoff sieht im Hamburger SV, der erst in der Relegation den Klassenerhalt in der Bundesliga sicherte, weiterhin einen Topklub: "Trotz der Krise ist der HSV eine der ersten Adressen in der Bundesliga mit diesem Umfeld, dieser Tradition und diesen Möglichkeiten."

Dennoch beschäftige er sich nicht damit, da er beim DFB einen Vertrag bis 2016 besitze und dort sehr glücklich sei.

Hilke, der den Manager bereits seit Längerem kennt, ist voll des Lobes für Bierhoff:

"Natürlich wäre Oliver ein Kandidat für eine herausragende Rolle beim HSV, er ist extrem kompetent. Ich würde das grundsätzlich begrüßen und mir wünschen, aber nicht ich besetze die Position des Vorstandsvorsitzenden, sondern der Aufsichtsrat."

Hilke gilt als einer der Vertrauten von Milliardär Klaus-Michael Kühne, der den HSV mit Millionenbeiträgen unterstützen will.

Zuletzt galt Dietmar Beiersdorfer (Zenit St. Petersburg) als Topkandidat als neuer Vorsitzender.

Der DFB hatte bereits in der Vergangenheit den Wünschen von Matthias Sammer (zu Bayern) und Robin Dutt (zu Werder) entsprochen und sie aus ihren Verträgen entlassen.

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