vergrößernverkleinern
© getty

Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat am Mittwoch einen Antrag auf Einführung der Torlinientechnik "zum frühest möglichen Zeitpunkt" für die 1. Bundesliga gestellt.

Man müsse "den Fußball und vor allem die Schiedsrichter künftig besser schützen. Es ist unerträglich, in welchem Maße die Unparteiischen, die nicht auf Wiederholung, Zeitlupen und sogar mathematische Berechnungen zurückgreifen können, öffentlich an den Pranger gestellt werden. Dies kann und sollte künftig verhindert werden", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge, nachdem die Münchner ein offizielles Schreiben an Liga-Präsident Reinhard Rauball (Dortmund) gerichtet hatten.

[tweet url="//twitter.com/search?q=%23FCBayern"]

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) teilte in einer Erklärung am Mittwoch mit: "Der Antrag des FC Bayern ist beim Ligaverband eingegangen. Er wird bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung behandelt. Der Termin wird voraussichtlich Anfang Dezember 2014 sein."

Rummenigge hatte in einer Pressemitteilung der Bayern ausgeführt:

"Wie der medialen Berichterstattung zu entnehmen war, wurde die Einführung der Torlinientechnologie bei der Mitgliederversammlung am 24. März 2014 vorwiegend von den Mitgliedern der 2. Bundesliga aus Kostengründen abgelehnt. Aus diesem Grunde unser Antrag ausschließlich für die Klubs der 1. Liga", führte Rummenigge weiter aus.

Über den Antrag des FC Bayern soll nun auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) abgestimmt werden, teilten die Münchner am Mittwoch in einer Presseerklärung mit.

Ein nicht gegebener Treffer des Dortmunder Mats Hummels (64.) beim DFB-Pokalfinale am vergangenen Samstag, das die Bayern 2:0 n. V. gewannen, sorgt seit Tagen für hitzige Debatten im deutschen Fußball.

Der Ball hatte beim Hummels-Kopfball die Linie klar und komplett überschritten.

Hier gibt es alles zur Bundesliga

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel