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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Uli Hoeneß muss wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis © getty

Bayern Münchens ehemaliger Präsident Uli Hoeneß hat 81 Tage nach seiner Verurteilung als Steuersünder am Montag seine Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech angetreten.

Das bestätigten die Anwälte von Hoeneß am Montagnachmittag.

Hoeneß war am 13. März vom Landgericht München wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Nach Informationen der "Bild" verzichtet Hoeneß zunächst auf einen Antrag auf Freigang, er wird damit zunächst in Haft bleiben.

Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte der 62-Jährige am 10. Mai auf der Meister-Feier des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Münchner Post-Palast.

Eine Woche zuvor hatte Hoeneß bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des FC Bayern seine Rückkehr in den Verein angekündigt, bei dem er als Präsident und Vorsitzender des Aufsichtsrats zurückgetreten war.

"Wenn ich zurück bin, werde ich mich nicht zur Ruhe setzen. Das war's noch nicht", hatte er gesagt.

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