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Uli Hoeneß hat am Montag seine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung angetreten © SPORT1

Ex-Präsident Uli Hoeneß vom FC Bayern München hat seine Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung offenbar drei Tage später als ursprünglich geplant angetreten.

"Ich wollte schon am Freitag die Haftstrafe antreten", sagte Hoeneß der "Bild" unmittelbar vor seinem Haftantritt, "aber die Gefängnisleitung hatte mich gebeten, erst am Montag zu kommen."

Bayerns Ex-Präsident erklärte: "Der Freitag war ja wegen Christi Himmelfahrt ein Brückentag und darum war kein Arzt für die Aufnahmeuntersuchung dort." Dem Wunsch der Leitung der Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech sei er "natürlich nachgekommen".

Hoeneß hatte am Montag seine Haftstrafe angetreten. Am 13. März war er vom Landgericht München wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.

"Ich hatte lange Zeit, mich auf diesen Tag vorzubereiten", sagte Hoeneß vor dem Haftantritt: "Und jetzt ist er halt gekommen. Ich kann nur abwarten, was im Gefängnis auf mich zukommt."

Eine Sonderbehandlung, weil er erst 81 Tage nach seiner Verurteilung die Haftstrafe antrat, habe es aber nicht gegeben, bekräftigte Hoeneß.

"Ich bin da ganz normal behandelt worden, alle Fristen wurden eingehalten", berichtete er am Montag: "Vor drei oder vier Wochen ist das schriftliche Urteil zugestellt worden. Heute auf den Tag vor zwei Wochen kam dann die Ladung zum Haftantritt. Danach hatte ich 14 Tage Zeit, dort vorstellig zu werden."

Hier weiterlesen: Die Multimedia-Story zu Uli Hoeneß

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