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Kreuzer ist seit Juni 2013 Sportchef beim Hamburger SV © getty

Sportchef Oliver Kreuzer vom Hamburger SV ist Medienberichten zufolge mit einem Transfer-Stopp der neuen Vereinsführung belegt worden.

Der 48-Jährige solle keine Spielerverpflichtungen tätigen dürfen, bis sich der Wunsch-Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer mit seinem jetzigen Klub Zenit St. Petersburg auf einen Aufstieg aus seinem Kontrakt geeinigt hat.

"Das Ziel ist es, keine Personalentscheidungen mehr zu treffen, bevor Dietmar Beiersdorfer frei ist. Und das wissen die handelnden Personen", sagte der designierte neue Aufsichtsratsvorsitzende Karl Gernandt dem "Kicker".

Auslöser für die Sperre soll der Transfer von Zoltan Stieber gewesen sein, den Kreuzer nur einen Tag nach der Entscheidung der Vereinsmitglieder für die Ausgliederung der Fußball-Abteilung ("HSVPlus") mit dem Segen des alten Aussichtsrats und gegen den Willen der neuen HSV-Bosse verpflichtete.

"Es ist richtig, dass der Deal mit Stieber von unserer Seite aus so nicht eingefädelt worden wäre", bestätigte Gernandt.

Bis zum 30. Juni ist noch der alte Aufsichtsrat im Amt und somit weiterhin verantwortlich für alle abzusegnenden HSV-Geschäfte.

Der ohnehin auf der Kippe stehende Kreuzer könnte der Stieber-Transfer teuer zu stehen kommen. Möglicherweise stolpert der Sportchef, der weiterhin kein Signal erhalten, wie mit ihm in Zukunft geplant wird, über die Personalie.

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