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Denn das Verletzungspech reißt nicht ab. Hoffnungsträger Marco Reus zieht sich in der Partie einen Teilabriss des linken vorderen Syndesmosebandes zu. Das bedeutet das WM-Aus für den Dortmunder. Löw nominiert Shkodran Mustafi nach
Marco Reus verletzte sich im Testspiel gegen Armenien © getty

Die Verletzung von Marco Reus ist schlimmer als ursprünglich angenommen, der Nationalspieler wird Borussia Dortmund voraussichtlich drei Monate lang fehlen.

Das gab der Vizemeister am Dienstag bekannt.

Bei weiteren Untersuchungen in den vergangenen Tagen stellte BVB-Mannschaftsarzt Markus Braun im Dortmunder Knappschaftskrankenhaus neben dem schon bekannten Teilriss der Syndesmose auch noch einen knöchernen Bandausriss an der Fersenbein-Vorderseite fest.

Damit wird Reus dem BVB bis weit in die kommende Saison hinein fehlen.

Die Bundesligaspielzeit 2014/15 beginnt am 22. August.

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hat Mitleid mit Reus, dessen WM-Traum platzte: "Ich hatte, als ich die Bilder im TV sah, sofort so ein Gefühl, dass es nicht nur Bänder sind. Einen günstigen Zeitpunkt für Verletzungen gibt es nie, aber dieser ist natürlich besonders bescheiden", sagte Klopp der "Bild".

Und weiter: "Marco bekommt soviel Zeit von uns wie er braucht und wenn es irgendwann möglich ist auch ganz bestimmt noch angemessen Urlaub."

Reus hatte die Verletzungen bei der WM-Generalprobe der Nationalmannschaft gegen Armenien (6:1) am vergangenen Freitag erlitten und seine WM-Teilnahme daraufhin am Samstag absagen müssen.

Zuletzt hatte eine spanische Sportzeitung berichtet, Reus habe sich mit dem FC Barcelona bereits mündlich auf einen Wechsel geeinigt. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro.

Der BVB gab umgehend bekannt, seinen Angreifer nicht abgeben zu wollen.

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