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Michael Zorc hat mit dem BVB große Ziele
Michael Zorc spielte insgesamt sieben Mal für das DFB-Team © getty

Michael Zorc, Manager von Borussia Dortmund, hat kein Verständnis für das Interview des DFB mit Dortmunds Nationalspieler Kevin Großkreutz.

"Ich war ganz offensichtlich genauso überrascht wie Kevin", verriert der ehemalige Nationalspieler der "Sportbild": "Es hat nichts dafür gesprochen, das Thema wieder aufs Tablett zu bringen."

In einem DFB-Interview wurde Großkreutz wegen seine Dönerwurf-Affäre (News) gefragt, "wie froh" er sei, "dass es im Campo Bahia (Aufenthaltsort des DFB-Teams während der WM, Anm. d. Red.) keinen Dönerladen gibt".

Auch die FIFA kritisiert Zorc wegen ihres Umgangs mit den Profis.

"Man sieht doch bei der WM, wie viele Top-Spieler verletzt sind, oder wie müde die Spanier sind", sagte der 51-Jährige im Interview mit der "Bild".

Er fügte an: "Wir sind an der Grenze der Belastbarkeit angekommen. Das scheint die FIFA aber nicht immer berücksichtigen zu wollen."

Unter anderem verpassten Kolumbiens Falcao, Franck Ribery (Frankreich) und der deutsche National- und BVB-Spieler Marco Reus das Turnier in Brasilien aufgrund von Verletzungen.

Reus zog sich im letzten Testspiel gegen Armenien einen Teilriss der Syndesmose und einen knöchernen Bandausriss an der Fersenbein-Vorderseite zu. Der Mittefeldstar wird wohl den Trainingsauftakt verpassen.

Zorc betonte dennoch den Wert des 24-Jährigen. Man wolle ihn "sehr langfristig beim BVB sehen", Reus sei eine der "absoluten Top- und Führungsspieler".

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