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Hakan Calhanoglu hat für den HSV 38 Pflichtspiele bestritten © getty

Der wechselwillige Youngster Hakan Calhanoglu hat zugegeben, Angst vor den Fans seines aktuellen Vereins Hamburger SV zu haben.

Im Interview mit der "Sport Bild" beantwortete der 20-Jährige die Frage danach mit "Ja" und schob nach: "Weil ich nicht weiß, was auf mich zukommt."

Seit Wochen wird über einen Wechsel Calhanoglus zu Ligakonkurrent Bayer Leverkusen spekuliert. Laut dem Geschäftsführer der Werkself Michael Schade sind sich Spieler und Verein bereits einig - einzig die Freigabe des HSV fehlt.

Der will den schussgewaltigen Mittelfeldspieler allerdings nicht gehen lassen, obwohl Calhanoglu sich mehrfach eindeutig für einen Transfer ausgesprochen hat.

Das hatte heftige Reaktionen hervorgerufen, die ihn "stark verletzt" haben, wie der frühere Karlsruher verriet.

"Da waren tausende Einträge auf meiner Seite bei Facebook. Diese Wut war schwer zu verkraften. Das tat weh", sagte Calhanoglu.

Vor dem am Mittwoch beginnenden Trainingsauftakt mache er sich "Gedanken, wie es in Hamburg laufen wird. Es wird schwierig für mich, wenn ich sehe, wie viel Wut und Hass da sind. Man weiß ja, wozu einige Menschen in der Lage sind."

Nach "Bild"-Informationen fehlt der fünfmalige Nationalspieler heute im Volkspark. Nach einem Besuch am Dienstagnachmittag bei einer Spezialistin für Neurologie und Psychologie wurde der Freistoßkünstler bis zum 15. Juli krankgeschrieben.

Hakan Calhanoglu kam vor der abgelaufenen Saison vom damaligen Drittligisten Karlsruher SC zum Hamburger SV und war mit elf Toren ein Garant für den glücklichen Klassenerhalt.

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