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Franz Beckenbauer will mit der FIFA erstmal nichts mehr zu tun haben
Franz Beckenbauer wurde als Spieler und Teamchef Weltmeister © getty

Der FC Bayern wehrt sich gegen die Sperre seines Ehrenpräsidenten Franz Beckenbauer durch die FIFA.

"Die Sperre, die ohne nachgewiesenes Verschulden von Franz Beckenbauer durch die FIFA ausgesprochen wurde, können wir als FC Bayern nicht akzeptieren", erklärte Bayern-Präsident Karl Hopfner der "Bild".

Und weiter: "Fakt ist, dass Franz Beckenbauer, wenn er jetzt die Fragen beantwortet hat, wieder alle Aufgaben wahrnehmen können muss. Das wäre die logische Konsequenz. Wir, der FC Bayern, wehren uns gegen die Sperre und stehen voll hinter Franz Beckenbauer. Er ist und bleibt unser Ehrenpräsident ? ohne Wenn und Aber."

Hopfner attackiert den Weltverband für seinen Umgang mit dem "Kaiser": "So ein Vorgehen gegenüber einer Person wie Franz Beckenbauer, die über die Jahre hinweg mit Lob und Orden von der Fifa ausgezeichnet wurde, ist inakzeptabel."

Der Bayern-Boss kann nicht nachvollziehen, dass Beckenbauer so schnell bestraft wurde: "Ohne Vorankündigung, also aus heiterem Himmel die Höchstsperre auszusprechen, ist unverständlich. Wir teilen auch nicht die Rechtsauffassung der FIFA, da Franz Beckenbauer keiner FIFA-Kommission mehr angehört."

Unterdessen hat Franz Beckenbauer die Fragen der FIFA-Ethikkommission beantwortet.

Dies vermeldete sein Manager Marcus Höfl bei Twitter.

[tweet url="//twitter.com/marcushoefl/statuses/479310386639163393"]

Der "Kaiser" hatte Fragen des Chefermittlers der Ethik-Kommission, Michael J. Garcia, zur WM-Vergabe nach Katar zunächst unbeantwortet gelassen.

Dafür war Beckenbauer von der FIFA mit einer 90-tägigen Sperre belegt worden.

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