vergrößernverkleinern
Stefan Kießling (l.) von Bayer Leverkusen löste mit seinem "Phantomtor" im Spiel gegen Hoffenheim eine Diskussionswelle zur Torlinientechnik aus © getty

Die DFL-Spitze will bei einer möglichen Einführung der Torlinientechnik in der Bundesliga nicht halt machen.

DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig brachte am Montag bei der Vorstellung der Spielpläne für die kommende Saison sogar den Videobeweis ins Spiel.

Damit griff Rettig den jüngsten Vorschlag des FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter auf.

"Die DFL ist grundsätzlich offen für technische Neuerungen. Wir sind aber dafür, bei diesem Thema groß zu denken. Die Gerechtigkeit macht nicht bei der Frage halt, ob der Ball hinter der Linie war oder nicht. 95 Prozent der strittigen Entscheidungen sind anderer Art", sagte Rettig:

"Blatter hat den Videobeweis diskussionsfähig gemacht. Wir sind an dem Thema seit geraumer Zeit dran. Wenn der Videobeweis umsetzbar ist, ohne den Charakter des Spiels zu verändern, wird das von uns ausdrücklich unterstützt."

Hier gibt es alles zur Bundesliga

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel