vergrößernverkleinern
Alexander Rosen ist seit 2013 Direktor Profifußball bei der TSG 1899 Hoffenheim. © getty

Bundesligist 1899 Hoffenheim hat den Vorstoß von DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig zum Thema Videobeweis begrüßt, zugleich aber als nachrangig im Vergleich zur Einführung einer Torlinientechnologie bezeichnet.

"Wir haben stets betont, dass wir der Nutzung technischer Hilfsmittel positiv gegenüberstehen, wenn sie das Spiel voranbringen, ohne elementar in dessen Ablauf einzugreifen. Insofern freuen wir uns sehr über die Anregungen der DFL", sagte 1899-Sportdirektor Alexander Rosen:

"Doch ehe man nun über einen Videobeweis diskutiert, sollte man die Technologie einführen, die den Kern des Spiels betrifft und deren technische Umsetzbarkeit schon hinlänglich bewiesen ist, nämlich die Torlinientechnologie. Wie sinnvoll sie ist, und wie einfach sie gehandhabt werden kann, zeigt gerade der Einsatz während der WM."

Rettig hatte am Dienstag bei der Vorstellung der Spielpläne für die kommende Bundesliga-Saison den Videobeweis ins Spiel gebracht.

"Die DFL ist grundsätzlich offen für technische Neuerungen. Wir sind aber dafür, bei diesem Thema groß zu denken. Die Gerechtigkeit macht nicht bei der Frage halt, ob der Ball hinter der Linie war oder nicht. 95 Prozent der strittigen Entscheidungen sind anderer Art", sagte er.

Hier gibt es alles zur Bundesliga

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel