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Hans-Joachim Watzke ist seit 2005 Geschäftsführer des BVB. © getty

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom deutschen Vizemeister Borussia Dortmund sieht in der drohenden Zweiklassengesellschaft in der Bundesliga keine großen Probleme.

"Wie in jeder Topliga gibt es zwei, drei Klubs, die dominieren - das ist aber nicht schlimm", sagte der 55-Jährige der "Sport Bild".

"Wenn ich mir die Champions oder Europa League anschaue, kann ich zumindest nicht feststellen, dass die Dominanz von Real, Barca oder Atletico dem spanischen Fußball geschadet hätte", begründete der BVB-Boss.

Die Borussen wollen in diesem Jahr erneut Rekordmeister Bayern München angreifen. Nach dem Mega-Deal mit dem künftigen Investor Evonik meinte Watzke:

"Wir sind durch diesen Deal noch immer nicht auf Augenhöhe mit Bayern, aber wir kommen wieder etwas näher ran - das sollte auch im Sinne des Wettbewerbs im deutschen Fußballs sein."

Durch den neuen Geldregen, dem durch andere Investoren weitere folgen sollen, eröffnen sich dem BVB auch personell neue Möglichkeiten.

"Natürlich werden wir weiter in die Mannschaft investieren und das Gehaltsgefüge nach und nach anheben. Wir möchten irgendwann dahin kommen, dass uns so leicht keine Spieler mehr weggekauft werden", betonte Watzke.

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