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Pierre-Michel Lasogga spielte in der Jugend für sechs verschiedene Vereine © getty

Der Wechsel von Pierre-Michel Lasogga zum Hamburger SV ist perfekt.

Das hat der Manager der Hanseaten, Oliver Kreuzer, bestätigt.

Nach wochenlangem Tauziehen einigten sich die Hanseaten demnach mit Liga-Konkurrent Hertha BSC über die Transfermodalitäten.

Der bullige Stürmer, der die Norddeutschen in der vergangenen Spielzeit mit 14 Toren beinahe im Alleingang in der Erstklassigkeit hielt, kostet den HSV angeblich 8,5 Millionen Euro.

Lasogga hatte bereits am Mittwoch den Medizincheck in der Hansestadt bestanden, dennoch verzögerte sich der Transfer danach noch um mehr als 24 Stunden.

Zwar hatte HSV-Investor Klaus-Michael Kühne die Finanzierung des Wechsels garantiert, bestand aber im Gegenzug darauf, dieses Darlehen später in Anteile der HSV Fußball AG umzuwandeln.

Doch aus rechtlichen Gründen sperrte sich der noch amtierende Vorstand gegen dieses Ansinnen.

Die sportliche Führung begrüßte jedenfalls die Verpflichtung von Lasogga. "Er ist ein ganz besonderer Typ. Seinen Wert haben wir vor allem auch in der Phase gesehen, in der er uns gefehlt hat", sagte HSV-Trainer Mirko Slomka.

Mannschaftskapitän Rafael van der Vaart ist davon überzeugt, dass der Stoßstürmer dem Team sportlich weiterhelfen wird.

"Er hat einen super Charakter und ich bin richtig froh, dass er da ist", erklärte der niederländische Nationalspieler.

Sollte es keine kurzfristigen Probleme mit dem Visum geben, wird der gebürtige Gladbecker seine alten neuen Kollegen schon am Freitag zu einer einwöchigen Promotion-Tour nach China begleiten.

In Guangzhou stehen am Sonntag sowie am 9. Juli zwei Testspiele auf dem Programm. Nach der Rückkehr nach Deutschland beginnt für die Profis ein einwöchiger Kurzurlaub.

Lasogga ist bislang der vierte Neuzugang beim HSV. Zuvor waren der Schweizer Nationalspieler Johan Djourou, Zoltan Stieber vom Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth sowie die beiden Nachwuchskicker Gideon Jung und Philipp Müller verpflichtet worden.

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