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Adam Szalai ist Hoffenheims neuste Verpflichtung © getty

Mit den Sechs-Millionen-Euro-Männern Adam Szalai und Oliver Baumann ist Bundesligist 1899 Hoffenheim in seine Mission "Liga aufmischen" gestartet.

Die ambitionierten Kraichgauer, die für Torjäger Szalai (Schalke 04) wie für Torhüter Baumann (SC Freiburg) sechs Millionen Euro hingeblättert haben, nahmen am Sonntag unter den Augen von 3000 Fans in der Rhein-Neckar-Arena die Saison-Vorbereitung auf.

Neben Szalai und Baumann haben sich die Hoffenheimer unter anderem mit dem Schweizer Primin Schwegler, dem Südkoreaner Jin-Su Kim und dem Bosnier Ermin Bicakcic verstärkt.

Da zuvor die bisherigen Leistungsträger Roberto Firmino, Kevin Volland und Andreas Beck ihre Verträge verlängert hatten, gilt der Klub von Mäzen Dietmar Hopp als ernstzunehmender Kandidat für einen Platz im Europapokal.

"Wir wollten den Kader optimieren. Auf diesem Weg haben wir ein paar Schritte gemacht", sagte Trainer Markus Gisdol bei der Vorstellung der Neuzugänge.

Nach Ansicht Baumanns steckt "sehr viel Potenzial" in der Mannschaft.

Trozt der hohen Investitionen in das neue Personal droht den Hoffenheimern mit Blick auf das Financial Fair Play angeblich kein Ärger von der UEFA.

Das erklärte Geschäftsführer Peter Rettig, der am Sonntag den neuen Ausrüster (Lotto) vorstellte, zuletzt.

Rettig gestand allerdings ein, dass Hoffenheim in finanzieller Hinsicht weiter am Tropf von Hopp hängen wird. Allein im abgelaufenen Geschäftsjahr droht ein Minus in zweistelliger Millionenhöhe.

Diesen Verlust muss erneut Hopp, der schon mehrere hundert Millionen Euro in den Klub investiert hat, ausgleichen.

Die Hoffenheimer brechen bereits am Dienstag zum ersten Trainingslager nach Westerburg auf. Dort wollen die Kraichgauer innerhalb von vier Tagen die Grundlagen für den Rest der Vorbereitung legen.

Vom 23. Juli bis zum 1. August geht es dann in die Schweiz an den Vierwaldstättersee.

Bisher sind Testspiele gegen die Sportfreunde Lauffen (13. Juli), Astoria Walldorf (16. Juli), die SpVgg Ketsch (19. Juli), den FC Speyer (20. Juli) und den FC Genua (9. August) vereinbart.

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