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HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer ist sauer über die Umstände von Hakan Calhanoglus Wechsel © getty

Nach dem Wechsel von Hakan Calhanoglu vom Hamburger SV zu Bayer Leverkusen hat HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer mit dem 20-Jährigen abgerechnet.

"Da sieht man mal wie schnell so ein Genesungsprozess voranschreiten kann, wenn man nach Leverkusen wechselt. Dass er am Tag des Transfers wieder gesund ist, sagt doch schon alles", schimpfte Kreuzer in der "Bild".

Calhanoglu hatte sich von einer Psychologin wegen mentaler Probleme ursprünglich bis zum 15. Juli krankschreiben lassen. Schon am Montag wird er allerdings ins Bayer-Training einsteigen.

Kreuzer dazu: "Das ist für Hakans Image, aber auch für das der Ärztin nicht gut. Wir sind davon ausgegangen, dass er wirklich gesundheitliche Probleme hat."

Der Sportdirektor lässt insbesondere an Calhanoglus Vater Hüseyin kein gutes Haar: "Das ist nicht der Junge und auch nicht der Berater ? das ist der Papa. Das ist die Mentalität. Er macht Druck. Auch auf den Berater. Ich habe einige Dinge gehört, aber nicht vom Jungen oder Berater Demirtas, sondern vom Papa."

Kreuzer will die Darstellung, er hätte Calhanoglu mündlich ein Wechsel-Versprechen gegeben, so nicht stehen lassen: "Es ist absoluter Blödsinn, dass ich ihm den Wechsel versprochen habe, lediglich ein Gespräch nach dem Fürth-Spiel wurde in Aussicht gestellt. Jetzt hat er sein Ziel erreicht. Ich denke, dass es für alle Beteiligten die richtige Lösung ist. Auch Papa ist jetzt zufrieden."

Das Fazit des 48-Jährigen: "Das ist alles ganz beschissen abgelaufen."

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