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Eigentlich sollte das Spiel gegen Gibraltar in Bremen stattfinden
Die Ausgaben für die Sicherheit bei Fußballspielen werden immer höher © getty

Die Bremische Bürgerschaft wird frühestens im September darüber entscheiden, ob das kleinste deutsche Bundesland zukünftig die zusätzlichen Kosten für besonders aufwendige Sicherungsmaßnahmen, speziell bei Fußballspielen, dem jeweiligen Veranstalter in Rechnung stellt.

"Noch ist die entsprechende Vorlage nur ein Arbeitspapier, zu dem das Finanzressort, das Wirtschaftsressort sowie das Justizressort noch Stellung beziehen werden", sagte Rose Gerdts-Schiffler, Pressesprecherin der Bremer Innenbehörde.

Zwar sei eine Beschlussfassung durch den Bremer Senat in der übernächsten Woche möglich, die Bürgerschaft könne das Thema dann aber erst nach der parlamentarischen Sommerpause auf ihre Tagesordnung setzen.

Im Kern geht es bei der geplanten Änderung des "Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetz" um die Refinanzierung zusätzlicher Kosten, die speziell bei sogenannten Hochsicherheitsspielen im Weserstadion anfallen.

In einer konzertierten Aktion hatten sich der DOSB, der DFB und die DFL mit einem Brief an Bundesinnenminister Thomas de Maiziere und die Länderinnenminister gewandt.

CDU-Politiker de Maiziere sprach sich daraufhin gegen den Alleingang der Hanseaten aus. Der Vorstoß sei aus staatsrechtlicher Sicht bedenklich, "Bremen sollte in die Gemeinschaft aller anderen Bundesländer zurückkehren".

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