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Kristina Vogel (r.) muss sich mit Bronze zufrieden geben © getty

Die erfolgsverwöhnten deutschen Sprinter sind bei der Bahnrad-EM im französischen Übersee-Departement Guadeloupe an Gold vorbeigefahren.

Weltmeisterin Kristina Vogel (Erfurt) musste sich im Halbfinale der starken Russin Anastasija Woinowa geschlagen und tröstete sich im kleinen Finale gegen Olga Ismajilowa (Aserbaidschan) mit Bronze.

Auch Robert Förstemann (Gera) musste sich nach der Halbfinalniederlage gegen Topfavorit Gregory Bauge (Frankreich) mit dem dritten Platz begnügen.

Im Rennen um Bronze schaltete Förstemann den Russen Nikita Schurschin in zwei Läufen aus.

Besser lief es für Joachim Eilers im nicht-olympischen 1000-Meter-Zeitfahren.

Der 24-Jährige aus Köln holte in 1:02,474 Minuten Silber und musste sich nur dem Briten Callum Skinner (1:02, 399) geschlagen geben.

Eric Engler (1:03,542/Cottbus) wurde Fünfter.

Über 500 Meter der Frauen belegte Weltmeisterin Miriam Welte (Kaiserslautern/34,842 Sekunden) beim Sieg von Woinowa (34, 242) Platz drei.

In der Einzelverfolung der Männer hatte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bereits vor dem Start des kleinen Finales eine Medaille sicher.

Im Duell zwischen Kersten Thiele (Sinsheim) und Nils Schomber (Neuss) setzte sich Thiele in 4:32,878 Minuten gegen Schomber (4:36,604) durch.

Gemeinsam hatten beide zum Auftakt Silber mit dem Vierer gewonnen. Der Titel ging an Andrew Tennant aus Großbritannien.

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