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Kevin Schöneberg (l.) ist erst seit Januar bei Hansa Rostock © getty

Rostock nimmt erfolgreich Revanche für die 0:6-Hinrundenniederlage beim FCK, doch die Tore sind nicht alle regelgerecht.

Hansa Rostock hat die Erfolgsserie unter Andreas Zachhuber fortgesetzt und marschiert in der Zweiten Liga weiter in Richtung Klassenerhalt.

Die Norddeutschen kamen zum Auftakt des 30. Spieltages am Freitagabend mit dem 5:1 (2:0) gegen den Aufstiegsaspiranten 1. FC Kaiserslautern zum dritten Heimsieg in Folge und sind seit der Rückkehr von Zachhuber als Trainer in sieben Spielen ungeschlagen.

Hansa hat nunmehr 34 Zähler auf dem Konto, Kaiserslautern (49 Punkte) hingegen verpasste durch das Debakel den möglichen Sprung auf einen Aufstiegsplatz.

"Wir sind mit vielen Problemen ins Spiel gegangen", erklärte FCK-Trainer Milan Sasic: "Und Hansa hat heute sehr gut gespielt. 1:5 ist eine bittere Niederlage, aber nicht mehr und nicht weniger. Wir werden weiter alles versuchen."

Fillinger trifft doppelt

Mario Fillinger brachte mit zwei Kopfball-Toren in der 7. und 21. Minute seine Mannschaft auf die Siegerstraße. Beiden Treffern gingen lange, aber wohl nicht korrekt ausgeführte Einwürfe von Kevin Schöneberg voraus.

Die Hausherren ließen sich vor 27.000 Zuschauern im fast ausverkauften Stadion auch nicht vom Anschlusstreffer durch Martin Amedick (48.) beeindrucken.

Kurioses 3:1 durch Kern

Rostock machte weiter Druck und kam durch ein kurioses Tor von Enrico Kern zum 3:1 (56.). Der Stürmer setzte zu einem Flugkopfball an, beförderte den Ball aber wohl mit dem rechten Arm über die Linie.

Zweifelhaft auch die Gültigkeit des Treffers zum 4:1 durch Fin Bartels (67.). Der Abseitspfiff von Schiedsrichter Norbert Grudzinski blieb aus.

Erneut Kern in der 78. Minute sorgte für den Endstand. Das Hinspiel auf dem Betzenberg hatte Rostock noch 0:6 verloren.

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