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Sykora und Peitz bejubeln den Auswärtssieg der Osnabrücker in Wiesbaden © getty

Der VfL hält den Anschluss zum rettenden Ufer. Wehen hingegen ist praktisch abgestiegen. Die Hessen lassen beste Chancen aus.

Wiesbaden - Der VfL Osnabrück hat im Abstiegskampf der Zweiten Liga neuen Mut geschöpft und Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden praktisch in die Drittklassigkeit geschickt.

Am 30. Spieltag zitterten sich die Niedersachsen bei den Hessen zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg und hielten mit 32 Punkten auf dem Relegationsplatz Kontakt zum rettenden Ufer.

Wehen (21) hat dagegen nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

Der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt bei vier noch ausstehenden Spielen bereits zwölf Punkte, elf sind es zum Relegationsplatz.

"Wenn die Mannschaft die Fans braucht, sind die da", freute sich Osnabrücks Trainer "Pele" Wollitz.

Mit der Schiedsrichterleistung haderte Wollitz aber: "Normalerweise entschuldige ich mich, wenn ich auf die Tribüne muss. Aber wir haben so viele krasse Fehlentscheidungen gegen uns gehabt in den letzten Monaten. Von daher bin ich froh, dass wir noch gewonnen haben."

Simac verschießt Elfmeter

Vor 7776 Zuschauern traf Konstantin Engel in der 59. Minute für die Gäste, die zuletzt fünfmal in Folge nicht gewonnen hatten.

Zuvor hatte Dajan Simac (35.) für Wehen die große Chance zur Führung vergeben, als er mit einem Elfmeter an VfL-Torwart Tino Berbig scheiterte.

Darlington Omodiagbe hatte Aykut Öztürk auf der Strafraumgrenze gefoult. VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz musste nach dieser Szene wegen Meckerns auf die Tribüne.

Beide Teams lassen Chancen aus

Zum zweiten Mal hatten die Heimfans in der Wiesbadener Arena in der 65. Minute den Torschrei bereits auf den Lippen. Doch Schiedsrichter Wolfgang Walz erkannte beim Kopfball von Torge Hollmann auf Abseits.

Allerdings hatten auch die Osnabrücker noch zwei beste Chancen, Paul Thomik traf aber nur Pfosten (2.) und Latte (55.)

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