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Bance (M.) erzielte gegen Koblenz sein zehntes Saisontor © getty

Die Mainzer schlagen Koblenz vor eigenem Publikum. Durch den Erfolg festigen sie zudem den zweiten Platz.

Mainz - Der FSV Mainz 05 hat rechtzeitig zum Saisonendspurt seinen Heimkomplex abgelegt und ist der Rückkehr in die Bundesliga ein gutes Stück näher gekommen.

Das Team von Trainer Jörn Andersen gewann im Bruchwegstadion nach zuletzt vier sieglosen Heimauftritten mit 2:0 (1:0) gegen TuS Koblenz und verteidigte mit nun 54 Punkten den zweiten Tabellenplatz.

Stürmer Aristide Bance (17.) und Miroslav Karhan (90.+2) erzielten die Mainzer Treffer. Koblenz dagegen muss angesichts von nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsspiel wieder um den Klassenerhalt zittern.

Mainz startet schwungvoll

Vor 20.300 Zuschauern erwischten die Gastgeber den besseren Start und gefielen durch druckvolles Spiel über die Außen.

"Wir haben im Bruchweg in dieser Saison überragende Spiele gemacht, wurden aber nicht belohnt. Heute haben wir einen Arbeitssieg geschaft", sagte Mainz-Trainer Jörn Andersen.

Und pragmatische ergänzte er: "Jetzt zählt nicht Schönspielerei, sondern die Punkte und die haben wir geholt."

Rapolder: Mainz steigt auf

TuS-Trainer Uwe Rapolder erklärte nach der Derby-Pleite: "Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir in Mainz unbedingt punkten wollten.Trotz des frühen 0:1-Rückstandes sind wir gut mit der Situation umgegangen und haben eine gute Leistung abgelegt."

Und Rapolder wagte eine Prognose: "Ich bin mir sicher, dass die Mainzer aufsteigen. Jetzt hoffe ich, dass wir aus den letzten vier Spielen noch zwei Siege einfahren."

Koblenz nach der Pause stärker

Nach dem Führungstreffer durch Bance, der bei seinem Kopfball nach einer Ecke höher als Gegenspieler Goran Sukalo stieg, wurden die Gäste mutiger und kamen auch zu Chancen.

So rettete der Mainzer Torhüter Dimo Wache in der 43. Minute nach einem Kopfball von Dominique Ndjeng mit einem Blitzreflex die Halbzeitführung.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ Mainz die Souveränität der Anfangsphase vermissen. Die TuS drängte auf den Ausgleich, allerdings fehlten oftmals die spielerischen Mittel.

Der FSV verlegte sich mit zunehmender Spieldauer auf Konter.

Als beste Spieler zeichneten sich bei den Hausherren Chadli Amri und Milorad Pekovic aus.

Koblenz hatte in Emmanuel Krontiris und Sukalo seine besten Akteure.

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