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Daniel Felgenhauer (l.) spielt seit 2005 wieder bei Greuther Fürth © getty

Die Franken verpassen beim MSV den Sprung zurück auf den Relegationsplatz. Duisburg dagegen wahrt sich seine Aufstiegschancen.

Duisburg - Die SpVgg Greuther Fürth hat im Kampf um den ersten Bundesligaaufstieg der Vereinsgeschichte einen herben Rückschlag erlitten.

Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann unterlag beim MSV Duisburg zum Abschluss des 30. Spieltages 0:2 (0:0) und bleibt mit 51 Punkten hinter dem fränkischen Rivalen 1. FC Nürnberg (52) Tabellenvierter.

Der Rückstand auf den zweitplatzierten FSV Mainz 05 beträgt schon drei Zähler. Duisburg (47) wahrte durch die Tore der U-21-Nationalspieler Änis Ben-Hatira (51.) und Sandro Wagner (71) als Siebter seine Minimalchance im Aufstiegsrennen.

"Eine bittere Niederlage"

"Wir hatten uns vorgenommen, in Duisburg mindestens einen Punkt mizunehmen, um weiter vorne dabei zu sein", erklärte Greuthers Christian Rahn. "Doch nun stehen wir mit leeren Händen da. Das ist schon eine bittere Niederlage."

Seinem Trainer Benno Möhlmann fehlte die Entschlossenheit im Spiel seiner Mannschaft: "Wir hatten unsere Chancen, doch wir haben sie nicht ausgespielt. Uns hat der letzte Wille gefehlt."

Tiffert mit der ersten Chance

Vor etwa 12.142 Zuschauern in der MSV-Arena taten sich beide Mannschaften in der Anfangsphase schwer, zu einem geordneten Spielaufbau zu kommen.

Erst nach rund 20 Minuten wurde die Begegnung besser. Dabei hatte Christian Tiffert die erste Möglichkeit für die Gastgeber, doch Jan Mauersberger klärte seinen Schuss kurz vor der Linie (19.).

Loboue mit Glanzparade

In der Folge zeigten die Franken die reifere Spielanlage und kamen durch Bernd Nehrig (24.) und Marino Biliskov (34.) zu guten Chancen. Nehrig schoss knapp am langen Pfosten vorbei, der Ex-Duisburger Biliskov scheiterte mit seinem Kopfball an MSV-Torhüter Tom Starke.

Kurz vor der Pause bewahrte Fürths Schlussmann Stephan Loboue bei einem Kopfball von U-21-Nationalspieler Sandro Wagner sein Team vor einem Rückstand.

Fahrenhorst kommt zum MSV

Nach dem Wechsel erwischten die Gastgeber, die am Rande des Spiels die Verpflichtung von Innenverteidiger Frank Fahrenkhorst vom Bundesligisten Hannover 96 bis 2011 bekannt gaben, den besseren Start.

Ben-Hatira zirkelte bei seinem zweiten Saisontor einen Freistoß ins Tor.

Eine Minute später hatte der Offensivspieler Pech, als er Torhüter Loboue mit einem Schuss aus gut 40 Metern fast überrascht hätte.

Wagner sorgte schließlich für die Entscheidung nach einem mustergültigen Konter der Hausherren.

Duisburgs kleine Hoffnung

Duisburg hat nun nur noch fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Trainer Peter Neururer bleibt trotzdem zurückhaltend.

"Wir sind immer noch angewiesen auf die Schützenhilfe von anderen Teams", sagte der Coach. "Aber wir werden alles versuchen, vielleicht doch noch eine kleine Hoffnung aufkommen zu lassen."

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