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Fürths Trainer Möhlmann (l.) und Torwart Loboue verlassen enttäuscht den Rasen © getty

Möhlmanns Team droht erneut den Aufstieg zu verspielen. Neururers Mannschaft hofft auf weitere Patzer der Spitzenteams.

Duisburg - Bei der SpVgg Greuther Fürth geht die Angst um.

Nach einer starken Saison droht die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann auf der Zielgeraden den ersten Bundesligaaufstieg der Vereinsgeschichte wieder einmal zu verspielen.

"Wir müssen eigentlich brennen. Das war bei uns aber nicht der Fall. Das ist eine ganz bittere Niederlage", sagte Torhüter Stephan Loboue nach dem 0:2 (0:0) beim MSV Duisburg.

Schweres Restprogramm

Fürth (51 Punkte) fiel damit vier Spieltage vor Saisonende auf Platz vier zurück und hat von den Aufstiegsanwärtern das mit Abstand schwerste Restprogramm.

Zunächst steht das fränkische Derby gegen den drittplatzierten 1. FC Nürnberg (52) an.

Es folgt das Gastspiel bei Spitzenreiter SC Freiburg (61) und die Begegnung gegen den Tabellenzweiten FSV Mainz 05 (54).

Blick in Richtung Derby

"Wir haben weiterhin die Chance, aus eigener Kraft aufzusteigen. Diese Chance wollen wir nutzen", meinte Möhlmann und fügte mit Blick auf das brisante Derby an:

"Ein Unentschieden im Derby gibt es nicht. Da gibt es nur einen Sieg oder eine Niederlage."

"Lassen uns nicht unterkriegen"

In Duisburg agierten die Fürther über weite Strecken gar nicht so schlecht, ließen aber die letzte Entschlossenheit bei einigen guten Tormöglichkeiten vermissen.

"Vorne haben wir zu wenig gemacht, hinten waren wir teilweise unkonzentriert", äußerte Loboue, der bei den Gegentoren von Änis Ben-Hatira (51.) und U-21-Nationalspieler Sandro Wagner (71.) machtlos war.

"Das ist ein herber Rückschlag, aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Egal wer jetzt kommt, wir müssen unsere Spiele gewinnen", sagte Daniel Felgenhauer.

MSV bastelt am Team der Zukunft

Das gilt auch für den MSV (47) als Tabellensiebter. Man habe aus eigener Kraft keine Chance mehr, den Aufstieg zu schaffen. Aber Träume seien erlaubt, so Trainer Peter Neururer.

Unabhängig davon, ob die Duisburger ihre Minimalchance doch noch nutzen, basteln die Zebras an ihrer Mannschaft für die kommende Saison.

Am Montag wurde die Verpflichtung von Innenverteidiger Frank Fahrenhorst von Hannover 96 bis 2011 perfekt gemacht.

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