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War von Osnabrück nicht zu stoppen: "Kopfballungeheuer" Aristide Bance © imago

Der FSV ist alleiniger Erster, weil Bance zwei Mal den Ausgleich kontert. Pekovic holt sich in 9 Minuten erst Gelb, dann glatt Rot.

Mainz - Mainz 05 ist neuer alleiniger Tabellenführer der Zweiten Bundesliga.

Die Rheinhessen gewannen am dritten Spieltag gegen den VfL Osnabrück 4:2 (2:1).

Damit liegt Mainz nun dank eines mehr erzielten Tores vor dem 1. FC Kaiserslautern, der beim Aufsteiger FC Ingolstadt 04 3:1 gewann.

Für Osnabrück endete eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage.

Andersen zufrieden

"Die Mannschaft hat so gespielt, wie ich mir das vorgestellt habe", erklärte Mainz-Coach Jörn Andersen: "Das einzige Manko war, dass die Mannschaft hinten so einfache Tore zugelassen hat."

Trotz der Niederlage sah VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz gute Ansätze bei seinem Team. "Mit der Grundausrichtung war ich zufrieden. Dass wir in der ersten Hälfte so viel Druck kriegen, war klar. Das ist auch ein Lernprozess", sagte der VfL-Übungsleiter: "Jede Woche etwas Außergewöhnliches zu erwarten, halte ich nicht für möglich."

Doppelschlag durch Bance

Srdjan Baljak brachte die Hausherren vor 19.300 Zuschauern am Bruchweg 1:0 in Führung (37.), ehe Peter van der Heyden (42.) per Eigentor den Ausgleich erzielte.

Doch noch vor der Pause köpfte Stürmer Aristide Bance (44.) im ersten Punktspieleinsatz für Mainz den Ball zum 2:1 ins Netz.

Auch das 3:2 (55.) nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Lars Fuchs (53.) ging auf sein Konto.

Das 4:2 markierte Tim Hoogland (85.). Nach 78 Minuten musste Mainz' Milorad Petkovic nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung nach einem Ellenbogenschlag im Kopfballduell gegen Dominic Peitz mit Rot wieder vom Platz.

Verdiente Pausenführung

Die Gastgeber begannen die Partie voller Elan und mit zwei Großchancen, scheiterten aber an VfL-Keeper Stefan Wessels, der erst gegen Nikolce Noveski (3.) und dann gegen Bance (5.) klärte.

Als der Druck etwas nachließ, versuchte Osnabrück dagegenzuhalten und kam zu einem Pfosten-Kopfball durch Konstantin Engel (12.).

Die Pausenführung der Mainzer war trotzdem hochverdient.

Unterhaltsame Zweitliga-Partie

In der zweiten Halbzeit setzten beide Teams weiter auf Offensive und boten dem Publikum ansehnlichen Fußball mit weiteren hochkarätigen Chancen.

Mainz hatte in Bance und Markus Feulner seine besten Akteure. Beim VfL Osnabrück wussten Torhüter Wessels und Pierre de Wit zu gefallen.

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