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Marcel Eger (l.) spielt seit 2004 für den FC St. Pauli © getty

Mit einem deutlichen Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen verschafft sich der Kiez-Klub in der Tabelle etwas Luft nach hinten.

Hamburg - Der FC St. Pauli hat am dritten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga mit dem ersten Saisonsieg die drohende Krise abgewendet.

Der Kiez-Klub gewann gegen Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen souverän 4:1 (3:0) und ließ mit vier Punkten den Gegner (3) in der Tabelle zunächst hinter sich.

"Das war zu wenig, um hier zu bestehen. Gerade auswärts müssen wir unsere Fehler jetzt schnell abstellen", sagte RWO-Trainer Jürgen Luginger: "Wir haben es St. Pauli einfach gemacht, Tore zu erzielen, weil wir die Zweikämpfe nicht gesucht und auch nicht gewonnen haben."

Schon vor der Pause alles klar

Vor 21.017 Zuschauer machten Marius Ebbers (9.), Fabian Boll (27.) und Rene Schnitzler (45.) schon vor der Pause für die Gastgeber so gut wie alles klar.

Filip Trojan (67.) erzielte mit dem 4:0 die endgültige Entscheidung, auch wenn Thomas Schlieter drei Minuten später noch mal verkürzte.

Trojan und Boll ragen heraus

Während die Gastgeber von Beginn an souverän agierten, enttäuschten die Oberhausener auf der ganzen Linie und zahlten wie schon beim 0:3 in Koblenz auswärts Lehrgeld. Auch Ex-Pauli-Stürmer Felix Luz, der nach einer Bänderdehnung nicht hundertprozentig fit ins Spiel ging, konnte für RWO keine Akzente setzen.

Überragender Spieler auf dem Platz war Trojan, außerdem ragte bei den Hamburgern Boll heraus. Bei den Gästen erreichte nur Marcel Landers annähernd Normalform.

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