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Torben Hoffmann (r.) kam 2005 von Eintracht Frankfurt zu 1860 © getty

Die "Löwen" retten gegen Rostock in der Schlussminute noch einen Punkt, taumeln aber trotzdem immer weiter dem Abstieg entgegen.

München - Traditionsverein 1860 München taumelt langsam, aber stetig dem Abstieg in die Dritte Liga entgegen.

Der Ex-Bundesligist kam im wichtigen Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Hansa Rostock nur zu einem 3:3 (1:2) und liegt nach dem achten Spiel in Folge ohne Sieg nur noch drei Punkte vor dem Relegationsplatz.

Nach der neuerlichen Enttäuschung vor 24.400 Zuschauern dürfte auch der Stuhl von Trainer Uwe Wolf kräftig ins Wackeln geraten.

Rostock setzte seine Erfolgsserie fort und blieb auch im achten Spiel seit der Rückkehr von Trainer Andreas Zachhuber ungeschlagen.

"Das wir hier kurz vor Schluss das 3:3 schaffen ist gut für die Moral", versuchte Torben Hoffmann das Positive mitzunehmen: "Jetzt heißt es Kräfte bündeln und am Dienstag nachlegen."

Kern trifft doppelt

Mit 35 Punkten behaupteten die Hanseaten den 14. Tabellenplatz.

Nach der Münchner Führung durch Manuel Schäffler (19.) sorgte Enrico Kern (34.) per Kopf nach einem Eckball für den Ausgleich der Gäste, die danach auch die Spielkontrolle übernahmen.

Als Folge eines neuerlichen Abwehrfehlers erzielte Mario Fillinger (45.) die verdiente Führung der Rostocker.

Rösler gleicht aus

Nach dem Wechsel sorgte Benjamin Lauth in der 56. Minute für das 2:2.

Aufregung gab es in der 84. Minute, als Schäffler per Kopf ins Tor traf, der Treffer aber wegen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde.

Im Gegenzug sorgte Kern mit seinem zweiten Treffer für die erneute Rostocker Führung.

Doch Sascha Rösler rettete den Münchnern mit seinem erneuten Ausgleich zum 3:3 in der dritten Minute der Nachspielzeit wenigstens noch einen Punkt.

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