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Angelor Barletta erzielt den Führungstreffer gegen Fürth © getty

Aufsteiger FSV Frankfurt ist auch nach dem dritten Spieltag immer noch nicht richtig in der 2. Liga angekommen.

Frankfurt - Aufsteiger FSV Frankfurt ist auch nach dem dritten Spieltag immer noch nicht richtig in der 2. Liga angekommen.

Im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth kam FSV Frankfurt am Sonntag nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und muss damit weiter auf den ersten Saisonsieg warten.

Auch die Fürther warten seit nunmehr acht Auswärtspartien in Folge auf einen Sieg in der Fremde.

Angelo Barletta (30.) traf für den FSV, Sami Allagui (87.) für Fürth.

"Da hatten wir auch Glück"

"Wir sind zunächst nicht mit dem Elan ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Aber ich muss die Mannschaft auch loben für die zweite Halbzeit", sagte Fürths Coach Benno Möhlmann: "Was mich ärgert, ist, dass wir wieder nach einer Standardsituation ein Gegentor bekommen haben."

Und FSV-Coach Tomas Oral erklärte: "Natürlich sind wir enttäuscht, denn wir haben bis kurz vor Schluss geführt. Es hätte aber auch anders ausgehen können, wenn wir in der stärksten Phase der Fürther den Ausgleich bekommen hätten. Da hatten wir auch Glück. Meine Mannschaft hat gegen ein Top-Team der Liga gute Moral bewiesen."

Hessen zunächst überlegen

Vor 8521 Zuschauern in der Frankfurter Commerzbank-Arena waren die Gastgeber in der ersten Hälfte das deutlich torgefährlichere Team.

Schon vor dem Kopfballtreffer des Italieners Barletta hätten die Hessen in Führung gehen können.

Hildebrand vergibt

Zunächst scheiterte Barletta am Fürther Torwart Sascha Kirschstein und der Latte (7.), dann konnte Dennis Hildebrand eine gute Gelegenheit nicht nutzen (16.).

Cidimar hätte die mangelhafte Chancenverwertung der Einheimischen fast bestraft, doch FSV-Torwart Patric Klandt konnte den unplatzierten Kopfball des Brasilianers parieren (40.).

Fürth nach der Pause stärker

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste zwar um den Ausgleich bemüht und hatten durch den eingewechselten Allagui eine erste gute Möglichkeit (62.). Nur drei Minuten später traf der gebürtige Tunesier per Kopf die Latte.

Drei Minuten vor dem Ende erzielte er dann aber doch noch den Ausgleich.

Beste Spieler auf Seiten der Gastgeber waren Barletta und David Ulm. Bei den Franken konnten vor allem Charles Takyi und Allagui überzeugen.

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