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Uwe Rapolder trainiert seit April 2007 die TuS Koblenz © getty

Der Koblenzer Trainer mäkelt an dem Kurs der TuS. Auch Rostocks Trainer Zachhuber packt den Hammer aus. Der FCI plant mit Köppel.

München - Trainer Uwe Rapolder vom abstiegsgefährdeten TuS Koblenz hat die Klub-Verantwortlichen für den von ihm ausgemachten Stillstand im Verein scharf kritisiert.

"In diesem Verein geht nichts weiter. Wir rudern und machen und werden auch diesmal den Klassenerhalt schaffen", sagte der Coach.

"Aber im Umfeld tut sich nichts. Ich weiß, dass man normal als Trainer die Fresse halten sollte, aber das mache ich nicht."

Die Kritik Rapolders bezieht sich vor allem auf den anvisierten Bau einer neuen Arena, die das marode Stadion auf dem Oberwerth ablösen soll.

Bisher sind die Verantwortlichen in Koblenz nicht über die Planungen für ein 19.000 Zuschauer fassendes Stadion an der Autobahn 61 hinausgekommen.

Sport1.de hat weitere Zweitliga-News zusammengefasst:

Zachhuber droht mit Abschied

Rostocks Trainer Andreas Zachhuber hat einen möglichen Abschied von Hansa angedeutet.

"Ich habe ganz klare Vorstellungen für die kommende Saison. Es kann auch passieren, dass wir getrennte Wege gehen. Anderen Vereinen ist nicht verborgen geblieben, dass ich hier einen guten Job mache."

Vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg (Di., ab 17.15 Uhr LIVE) setzte er damit die Verantwortlichen unter Druck.

Die Bilanz spricht allerdings für ihn: Unter seiner Fürhung sind die Rostocker seit acht Spielen ohne Niederlage.

"Den netten Zachhuber wie vor zehn Jahren gibt es nicht mehr. Damals wurden Nationalspieler wie Oliver Neuville und Marko Rehmer verkauft und nicht entsprechend eingekauft", erklärte Zachhuber.

Allerdings sind im Moment die Vertragsgespräche "nach hinten gestellt. Ich will erst den Klassenverbleib mit der Mannschaft perfekt machen".

Ingolstadt plant mit Köppel

Horst Köppel soll auch bei einem Abstieg Trainer des FC Ingolstadt bleiben.

"Mein Wunsch ist, dass er bleibt. Er hat bisher einen guten Job gemacht und ist mit Michael Wiesinger eine gute Kombination", sagte Aufsichtsrats-Vorsitzender Peter Jackwerth dem "Donaukurier".

"Beide sollen einen Neuaufbau einleiten und mit einigen Verstärkungen den sofortigen Wiederaufstieg in Angriff nehmen."

Der 60 Jahre alte Köppel hatte bei den Ingolstädtern erst vor zwei Wochen das Amt des entlassenen Thorsten Fink übernommen und seitdem zwei Spiele verloren.

Sein Vertrag läuft noch bis zum Saisonende und hätte sich nur beim Klassenerhalt um ein weiteres Jahr verlängert.

Doch an eine Rettung glaubt Jackwerth vor dem Heimspiel des Tabellenvorletzten am Donnerstag gegen den FC St. Pauli nicht mehr.

"Wir planen ab sofort für die 3. Liga", sagte er und kündigte an, "dass wir die Mannschaft zusammenhalten wollen".

Der FCI belegt drei Spieltage vor Saisonschluss mit 27 Punkten den vorletzten Tabellenplatz.

Wehen-Wiesbaden will Torjäger und Keeper halten

Nach dem vorzeitig feststehenden Abstieg in die Dritte Liga hat der SV Wehen Wiesbaden vor den letzten Saisonspielen eine neue Zielsetzung ausgegeben.

"Das Spiel gegen 1860 München wird für uns zum zweiten Charaktertest", sagte SVWW-Trainer Sandro Schwarz vor dem Heimspiel gegen 1860 München am Dienstag (ab 17.15 Uhr LIVE).

"Wir wollen mit einem Sieg unsere Situation weiter verbessern und am Saisonende noch auf den 17. Tabellenplatz kommen."

Die Planungen für die kommende Saison in der 3. Liga laufen derweil bereits auf Hochtouren. Gehalten werden sollen Torjäger Ronny König und Schlussmann Alexander Walke.

Olajengbesi für zwei Partien gesperrt

Seyi Olajengbesi von Alemannia Aachen ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens für zwei Spiele gesperrt worden.

Der Profi war im Punktspiel am vergangenen Freitag in Osnabrück in der 22. Spielminute von Schiedsrichter Florian Steuer (Menden) vom Platz gestellt worden.

Stadion bekommt Trainer-Namen

Die Alemannia benennt ihr neues Amateurstadion nach seinem 1999 verstorbenen Trainer Werner Fuchs.

Fuchs war am 11. Mai 1999 im Alter von 50 Jahren wenige Tage vor dem Aufstieg der Aachener in die 2. Bundesliga beim Waldlauf mit der Mannschaft an Herzversagen gestorben.

Er hatte insgesamt sechs Jahre und damit länger als jeder andere Trainer bei der Alemannia gearbeitet.

Franken-Derby: Fünf Randalierer verhaftet

Nach Ausschreitungen am Rande des Franken-Derbys zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg (1:1) sind fünf Rowdys verhaftet worden.

Drei Randalierer wurden festgenommen, nachdem sie mehrere Flaschen in Richtung Polizei geworfen hatten. Verletzt wurde dabei niemand.

Wegen Beleidigungen gegen Polizeibeamte wurden zwei weitere Personen festgenommen. Aus polizeilicher Sicht verlief der Einsatz insgesamt dennoch `sehr zufriedenstellend".

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