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Peter Pacult war von 2001 bis 2003 Trainer des TSV 1860 München © getty

Der Österreicher ist offenbar heißer Kandidat auf den Trainer-Job beim 1. FC Kaiserslautern. Kuntz will davon nichts wissen.

München - Peter Pacult vom österreichischen Meister Rapid Wien ist offenbar ein weiterer Kandidat für den Trainer-Posten beim 1. FC Kaiserslautern (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Über eine dritte Person hat er mir ausgerichtet, dass er mit mir reden möchte", sagte Pacult in der österreichischen Tageszeitung "Kurier" über den FCK-Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz.

Bei der dritten Person handelt es sich offenbar um Bernhard Winkler, der Anfang der 90er-Jahre für die "Roten Teufel" gemeinsam mit Kuntz stürmte und später bei 1860 München zusammen mit Pacult spielte.

Kuntz wollte die Meldung weder bestätigen noch dementieren.

Nicht unter Druck setzen lassen

"Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir unter Rücksichtnahme auf eventuell bestehende Vertragsverhältnisse keine Wasserstandsmeldungen dazu abgeben werden, weder über Kandidaten noch über den Stand der Gespräche", sagte der Europameister von 1996.

Grundsätzlich wolle man sich nicht unter Druck setzen lassen, erklärte Kuntz weiter.

Bis wann eine Entscheidung über die Nachfolge für den zuletzt entlassenen Milan Sasic getroffen werden wird, könne er nicht abschätzen.

"Wichtig ist, dass die Personalie passt", sagte Kuntz. "In Gesprächen werde es darum gehen zu klären, ob ein Kandidat mit der Philosophie des Vereins übereinstimmt, und ob er sich mit dem FCK indentifizieren kann."

Pacult hat noch Vertrag in Wien

Zugleich dementierte der 46-Jährige, er habe gegenüber einer österreichischen Zeitung bestätigt, dass Pacult ein Kandidat sei.

Pacults Vertrag beim derzeitigen Tabellen-Zweiten Rapid Wien läuft noch bis 2010, ein vorzeitiger Abschied soll seinen Angaben zufolge angeblich kein Problem sein.

Der ehemalige Spieler und Trainer von 1860 München soll dem Vernehmen nach sehr an einer Rückkehr nach Deutschland interessiert sein.

Pacult, der von Dezember 2005 bis September 2006 auch Dynamo Dresden trainierte, hatte Rapid Wien nach seinem Gastspiel bei den Sachsen übernommen.

Angeblich ebenfalls ein Kandidat für die "Roten Teufel" soll Franco Foda sein, der von 1983 bis 1984 und nochmals von 1987 bis 1990 Profi bei Lautern war.

Foda trainiert seit 2006 Sturm Graz.

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