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Nürnbergs Isaac Boakye (l.) hat bislang acht Saisontore auf seinem Konto © getty

Der Club kommt bei Hansa zwar nicht über ein Remis hinaus, doch Platz drei ist Nürnberg nicht mehr zu nehmen.

Rostock - Der 1. FC Nürnberg hat im Kampf um den direkten Aufstiegsplatz kaum noch eine Chance und wird wohl in der Relegation um die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus kämpfen.

Die Franken mussten sich am vorletzten Spieltag der Zweiten Liga bei Hansa Rostock mit einem 0:0 begnügen und haben vor dem Saisonfinale drei Zähler Rückstand auf den FSV Mainz 05.

"Wir sind immer noch an Mainz dran. Wenn wir das letzte Spiel gewinnen, dann ist noch alles möglich", meinte Nürnbergs Peer Kluge mit einem Schmunzeln. "Denn vielleicht ist Oberhausen in Mainz so stark, dass sie das Spiel gewinnen."

Zumindest das Entscheidungsspiel gegen den Bundesliga-16. ist dem Club durch den Punktgewinn aber nicht mehr zu nehmen.

Etappenziel erreicht

"Platz drei ist uns sicher, und damit haben wir ein Etappenziel erreicht, das man vielleicht gar nicht mehr erwarten konnte", freut sich Club-Coach Michael Oenning über die sichere Relegation.

Allerdings hat er nur wenig Hoffnung, dass sich Mainz den zweiten Platz noch entreißen lässt: "Die Mainzer haben konstant gespielt, haben gewonnen und werden den Aufstieg am letzten Spieltag wohl auch regeln. Aber im Fußball ist alles möglich, und wenn sie was anbieten, dann müssen wir da sein."

Rostock noch nicht gerettet

Die Rostocker bleiben nach der zehnten Partie in Folge ohne Niederlage unter Trainer Andreas Zachhuber auf einem Nichtabstiegsplatz.

Vor dem letzten Spiel bei Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden trennt Hansa ein Punkt vom VfL Osnabrück auf dem Relegationsplatz.

Offensiv-Fußball von beiden Teams

Vor 27.000 Zuschauern im ausverkauften Rostocker Stadion suchten beide Teams zu Beginn ihr Heil in der Offensive und übten viel Druck auf die gegnerische Abwehr aus.

Die Gäste wirkten bei ihren Angriffsbemühungen organisierter und hatten auch zunächst die besseren Chancen, die sie jedoch teilweise kläglich vergaben.

Für Nürnberg rettet die Latte

So parierte Hansa-Torhüter Jörg Hahnel in der 26. Minute glänzend gegen den völlig freistehenden Peer Kluge.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Norddeutschen den Druck, doch im Abschluss fehlte Hansa die notwendige Zielstrebigkeit.

In der 63. Minute kam zudem noch Pech dazu, als Fin Bartels per Kopf nach einer Ecke nur die Latte traf.

Als beste Spieler zeichneten sich bei Hansa Hahnel und Sebastian Svärd aus. Bei Nürnberg wussten Kluge und Diekmeier zu gefallen.

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