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Kaiserslautern mit Demai verspielte gegen Duisburg die letzte Aufstiegschance © imago

In einer turbulenten Partie mit acht Toren und einem verschossenen Elfmeter wird Kaiserslautern eine katastrophale erste Hälfte zum Verhängnis.

Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern hat seine letzte Chance auf die Rückkehr ins Oberhaus verspielt.

Die Pfälzer verloren am vorletzten Zweitliga-Spieltag nach einer katastrophalen ersten Halbzeit mit 3:5 (0:3) gegen den MSV Duisburg und haben damit keine Möglichkeit mehr, Tabellenplatz drei zu erreichen.

Der berechtigt noch zur Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den 16. der Bundesliga.

Christian Tiffert (5.), Sandro Wagner (25., 28.), Dorge Rostand Kouemaha (54.) und Chinedu (87.) trafen für die Gäste und zerstörten zugleich die Träume der Roten Teufel vom Wiederaufstieg.

Aufholjagd kommt zu spät

Die Aufholjagd der Pfälzer kam zu spät, Erik Jendrisek (66.), Danny Fuchs (70.) und Sidney Sam (77., Foulelfmeter) trafen für den FCK zum zwischenzeitlichen 3:4.

"Die Truppe hat einmal mehr Charakter gezeigt", konnte der Pfälzer Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz dem Spielverlauf Positives abgewinnen.

Dabei sorgte Sams Elfmeter bei den Duisburgern für heftige Proteste, da der Ball angeblich von Schiedsrichter Peter Sippel noch nicht freigegeben war.

Zuvor war Jendrisek bereits mit einem Handelfmeter an MSV-Schlussmann Tom Starke (58.) gescheitert.

Lücken in der FCK-Abwehr

Auch der wiedergenesene bosnische Nationalspieler Dario Damjanovic konnte der Abwehr der Pfälzer keine Stabilität verleihen.

Dabei hatten die Gastgeber vor 43.679 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion auch in der ersten Halbzeit Chancen.

Die beste Möglichkeit für Lautern vor dem Seitenwechsel vergab Anel Dzaka, der mit einem Kopfball knapp das Tor verfehlte.

"Normalerweise muss man das ganz locker nach Hause fahren", sagte Duisburgs Trainer Peter Neururer: "Aber das ist auch der Grund, warum wir noch nicht so weit sind, aufzusteigen."

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