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Pierre de Wit hatte Osnabrück mit 1:0 in Führung gebracht © getty

Dank eines späten Tores schafft Ahlen in Osnabrück ein 2:2 und den Klassenerhalt. Der VfL, dem zwei Tore aberkannt werden, zittert weiter.

Osnabrück - Jubel bei den Gästen, bedrückte Mienen bei den Platzherren:

Im Kampf um den Klassenerhalt hat der VfL Osnabrück den Relegationsplatz 16 nicht verlassen können.

Die Niedersachsen kamen vor 15.300 Zuschauern im fast ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke gegen Rot-Weiß Ahlen nur zu einem schwer erkämpften 2:2 (1:1).

Ahlen machte den Klassenerhalt hingegen perfekt. "Jetzt sind wir gerettet", jubelte Rene Müller. "Wir haben eine ganz starke Saison gespielt."

Thomik holt Strafstoß raus

"Das ist natürlich zu wenig, vor allem dann, wenn man zweimal führt und auch noch das eigene Publikum im Rücken hat", haderte VfL-Manager Lothar Gans nach Abpfiff. "Das muss man das einfach über die Bühne bekommen."

In einer kampfbetonten, aber spielerisch eher durchschnittlichen Partie waren die Osnabrücker durch einen von Pierre de Wit verwandelten Foulelfmeter nach einer Viertelstunde in Führung gegangen.

Ex-Nationalspieler Ronald Maul hatte zuvor Paul Thomik zu Fall gebracht.

Erneute Führung dank Frommer

Für den Ausgleich sorgte in der 28. Minute nach einem sehenswerten Solo U-20-Auswahlakteur Deniz Naki.

Zehn Minuten nach Wiederbeginn erzielte Nico Frommer aus kurzer Distanz das 2:1, ehe Kevin Großkreutz sieben Minuten vor dem Abpfiff den Endstand herstellte und zum umjubelten Ahlener Helden geriet.

Lange Gesichter gab's dagegen bei den Osnabrückern, die am kommenden Sonntag nun ein Schicksalsspiel beim MSV Duisburg bestreiten.

"Wenn du dich so verhältst wie beim 2:2 brauchst du dich nicht wundern, dass du nicht gewinnst. Wie wir da einen Rechtsfuß über links in den Strafraum eindringen lassen, das ärgert mich. Ich lass den doch erst gar nicht soweit kommen. Wir gehen jetzt in Duisburg voll auf drei Punkte, und mal sehen, was dann auf St. Pauli passiert", meinte Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz.

di Gregorio und Naki stark

Andreas Schäfer und de Wit waren die stärkten Spieler im Team der Gastgeber, das ohne den gelbgesperrten Mannschaftskapitän Thomas Cichon auskommen musste und dem zwei Treffer aberkannt wurden.

Bei den Westdeutschen, die zum vierten Mal in Folge ungeschlagen blieben, verdienten sich Baldo di Gregorio und Naki die Bestnoten.

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