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Ersin Demir stellte mit seinem neunten Saisontor die Weichen auf Sieg © imago

Trotz einer peinlichen Vorstellung schafft Koblenz den Klassenerhalt. Ingolstadt verabschiedet sich mit einem Schützenfest.

Ingolstadt - Trainer Uwe Rapolder hat mit der TuS Koblenz zum dritten Mal in Folge auf den letzten Drücker den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga geschafft.

Die TuS verlor zwar mit 0:4 (0:2) bei Absteiger FC Ingolstadt, doch das reichte auch nach dem Abzug von drei Punkten wegen der Verstöße gegen die Lizenzauflagen für den Ligaverbleib.

Der FCI durfte sich über den ersten Sieg nach 16 Spielen freuen, muss aber mit Coach Horst Köppel in der kommenden Saison einen Neuanfang in der 3. Liga starten.

Demir mit dem Solo

Michael Wenczel brachte Ingolstadt per Kopf bereits nach sieben Minuten in Front. Ersin Demir erhöhte mit seinem neunten Saisontor nach einem tollen Alleingang auf 2:0 (29.), ehe Andreas Neuendorf in der zweiten Hälfte gegen die seltsam lethargischen Koblenzer alles klar machte (67.) und Ingolstadt den ersten "Dreier" im Jahr 2009 sicherte.

Steffen Wohlfarth (83.) sorgte für den Endstand. Dennoch blieb Ingolstadt auf dem vorletzten Rang 17.

Pleite ohne Konsequenz

Vor 3730 Fans im Tuja-Stadion bestätigte sich Rapolders Sorge, sein Team könnte dem "Endspiel" nervlich nicht ganz gewachsen sein. Doch weil die Konkurrenz ebenfalls patzte, reichte es erneut knapp zu einer weiteren Spielzeit in Liga 2.

Gehemmte Koblenzer

Koblenz wirkte von Beginn an gehemmt und spielte phasenweise wie ein Absteiger. Die Gäste ließen dem FCI zu viel Raum und hatten kaum eigene Offensivaktionen.

Aufseiten der Gastgeber überragten Neuendorf und Wenczel noch die gute Mannschaftsleistung. Bei Koblenz erreichten bestenfalls Fatmir Vata und Goran Sukalo noch halbwegs ihre Normalform.

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