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Marek Mintal (l.) erzielte das 2:0 für Nürnberg, Trainer Oenning gratuliert ihm © getty

Nürnberg erfüllt gegen 1860 seine Pflicht und kann in der Relegation den Aufstieg schaffen. Die Franken treffen auf Cottbus.

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg hat die direkte Rückkehr in die Bundesliga verpasst.

Trotzdem kann der achte Aufstieg der Vereinsgeschichte aber noch über den Umweg Relegation realisiert werden.

Der Club erfüllte am letzten Zweitliga-Spieltag im fränkisch-bayerischen Derby gegen 1860 München zwar souverän seine Pflicht und gewann verdient mit 2:1 (2:0), Konkurrent Mainz leistete sich aber nicht den erhofften Ausrutscher.

Der neunmalige deutsche Meister belegt damit den dritten Platz und muss nun in die wieder eingeführte Relegation. Am kommenden Donnerstag spielt das Team von Trainer Michael Oenning beim Bundesliga-16. Energie Cottbus. Das Rückspiel findet am 31. Mai in Nürnberg statt.

Trainer Oenning zufrieden

"Ich glaube, wir können mit diesem Saisonabschluss zufrieden sein.Wir haben 60 Punkte, 42 davon zuhause geholt, Marek Mintal ist Torschützenkönig und wir haben nach über 900 Minuten heute erst ein Gegentor kassiert", sagte Oenning.

"Wenn man die Situation ganz realistisch betrachtet, war es nicht zu erwarten, dass Mainz noch verliert. Wir haben eine reelle Chance in der Relegation und werden die Saison damit beschließen", ergänzte der FCN-Coach.

Mintal trifft erneut

Vor 46.780 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena erzielte Christian Eigler gegen die schwachen Münchner mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze in der 30. Minute die verdiente Führung für die Gastgeber.

Torjäger Marek Mintal erhöhte nur vier Minuten später mit seinem 16. Saisontreffer auf 2:0.

Respekt vor Cottbus

"Torschützenkönig zu sein ist nichts Neues für mich. Das ist natürlich schön, aber wichtiger ist die Mannschaftsleistung", betonte Mintal.

"Cottbus ist ein schwerer Gegner, das Team kämpft ohne Ende. Das werden zwei ganz andere Partien", sagte der Slowake mit Blick auf die Relegationsspiele.

1860 setzte miese Serie fort

Benjamin Lauth verkürzte in der 83. Minute für die Gäste. Es war der erste Nürnberger Gegentreffer im eigenen Stadion nach 945 Minuten.

Für die "Löwen" hatte das Spiel keine Bedeutung mehr. Sie hatten sich den Klassenerhalt schon zuvor knapp gesichert.

Allerdings setzte sich die negative Serie der Sechziger auch unter dem neuen Trainer Ewald Lienen fort. Elf Spiele in Folge konnten die Münchner nicht gewinnen.

Sieg ohne Glanz

Der FCN war von Beginn an überlegen ohne dabei zu glänzen. Daniel Gygax, Mintal und Isaac Boakye hatten die ersten Möglichkeiten, ehe Eigler traf.

Nach dem 2:0 durch Mintal kontrollierte der Club gegen die harmlosen Gäste weiter das Geschehen, beschränkte sich aber auf das Wesentliche, um im Hinblick auf das Cottbus-Spiel Kräfte zu schonen.

Bei Nürnberg verdienten sich Mintal, der in der Schlussphase noch die Latte traf, und Peer Kluge die besten Noten.

Bei 1860 konnte allenfalls Torwart Philipp Tschauner überzeugen.

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