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Der VfL Osnabrück muss nun in der Relegation gegen Paderborn antreten © getty

Der VfL verliert deutlich in Duisburg, auch wenn Sykora die Mannschaft von "Pele" Wollitz zwischenzeitlich hoffen lässt.

Duisburg - Der VfL Osnabrück hat den direkten Klassenerhalt in der Zweiten Liga verpasst und muss in der Relegation um den Verbleib im Unterhaus kämpfen.

Die Niedersachsen verloren am letzten Spieltag beim MSV Duisburg 1:4 (0:2) und treffen auf den Drittliga-Dritten SC Paderborn.

Die Spiele finden am kommenden Freitag in Osnabrück und am Pfingstmontag in Paderborn statt.

"50:50-Chance gegen Paderborn"

"Leider hat es heute qualitativ nicht für uns gereicht. Wir haben die Relegation aber nicht heute, sondern über die gesamten 34 Spieltage erreicht", sagte VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz.

"Ich denke, wir haben gegen Paderborn eine 50:50-Chance", ergänzte Wollitz.

"Wir müssen uns richtig schütteln und renegerieren", meinte Abwehrspieler Thomas Cichon. "In den 180 Minuten gegen Paderborn werden wir jeden Grashalm umpflügen, damit wir die Klasse halten."

Sykoras Treffer reicht nicht

Maicon mit einem Doppelpack (8. und 83.), Cedrick Makiadi (38.) und Dorge Kouemaha (60.) stellten mit ihren Treffern den Duisburger Erfolg sicher.

Fiete Sykora hatte für das zwischenzeitliche Anschlusstor (47.) gesorgt, doch den Weg zum entscheidenden dritten VfL-Auswärtssieg der Saison ebnete der Treffer nicht mehr.

Für Duisburg und seinen Trainer Peter Neururer war es in dessen 250. Spiel als Zweitliga-Coach dagegen ein versöhnlicher Saisonabschluss. Der MSV blieb in den letzten sechs Partien unbesiegt.

Makiadi zurück nach Wolfsburg

In der kommenden Spielzeit muss der MSV jedoch auf Goalgetter Makiadi verzichten.

"Ich gehe zurück nach Wolfsburg und werde das Gespräch mit Trainer Armin Veh suchen", sagte der Stürmer, der zusammen mit Nürnbergs Marek Mintal und Aachens Benjamin Auer mit 16 Treffern Torschützenkönig wurde.

Makiadi war im Sommer 2008 nach Duisburg ausgeliehen worden und hat beim VfL noch einen Vertrag bis 2010. "Ich werde mich aber nicht das nächste Jahr auf die Bank setzen, sondern möchte eine Perspektive haben", betonte er.

6000 Fans aus Osnabrück

Vor 17.194 Zuschauern begann der zum Siegen verdammte VfL zwar schwungvoll, doch die Aktionen endeten meist an der Strafraumgrenze.

Torchancen gab es in der 1. Halbzeit keine, weshalb die rund 6000 mitgreisten Osnabrücker Fans ihre Mannschaft auch mit einem Pfeifkonzert in die Kabine verabschiedeten.

VfL-Hoffnung wird schnell zerstört

Nach dem schnellen Anschlusstor schöpfte der VfL noch einmal Hoffnung, das 3:1 zerstörte dann jedoch alle Träume.

Zumal die Duisburger durch ihre Konter gefährlich blieben und binnen weniger Sekunden zweimal den Querbalken trafen (Kouemaha und Marcel Heller/62.).

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