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Mario Fillinger erzielte in Wiesbaden seinen 8. Saisontreffer © getty

Für Andreas Zachhuber wird in Rostock wohl bald ein Denkmal erreicht. Der Trainer rettete Hansa erneut vor dem Abstieg.

Wiesbaden - Trainer Andreas Zachhuber hat Hansa Rostock zum dritten Mal seit 1999 vor einem drohenden Abstieg bewahrt und geht nun wohl als Retter in die Vereins-Annalen ein.

Dem Klub von der Ostseeküste reichte am 34. und letzten Spieltag beim bereits seit Wochen als Absteiger feststehenden SV Wehen Wiesbaden ein 1:1 (0:1), um den Relegationsspielen gegen den SC Paderborn zu entgehen.

Die Führung durch Dominik Stroh-Engel (38.) glich Mario Fillinger (68.) mit seinem achten Saisontor aus.

Zachhuber erneut der Held

Rostock profitierte dabei von der Niederlage des VfL Osnabrück beim MSV Duisburg.

Schon 1999 und 2000 hatte Zachhuber die Hansa-Kogge ebenfalls am letzten Spieltag vor dem Bundesliga-Abstieg gerettet.

Seit der Verpflichtung des 46-Jährigen Mitte März blieb Hansa damit in elf Spielen in Serie ungeschlagen.

"Widme den Klassenerhalt unseren tollen Fans"

"Unsere Serie hat gehalten, mit 19 Punkten aus den elf ungeschlagenen Spielen wurde der Klassenerhalt perfekt gemacht. Den widme ich in erster Linie unseren tollen Fans, die auch heute dafür gesorgt haben, dass wir hier ein Heimspiel hatten", sagte Zachhuber.

"Gleichzeitig freue ich mich für alle Mitarbeiter im Verein, für die ein Abstieg tiefe Einschnitte bedeutet hätte."

Zachhuber hatte erst am Freitag seinen Vertrag bis 2011 verlängert - unabhängig vom Ausgang des Saisonfinals.

Hansa beginnt nervös

Vor rund 10.000 Zuschauern war den Gästen, die auf Torjäger Enrico Kern (Bauchmuskelverletzung) verzichten mussten, große Nervosität anzumerken.

Erst im Laufe der ersten Halbzeit übernahmen die Rostocker die Initiative und wurden gefährlicher.

Aussetzer in Rostocks Abwehr

Nach einem Kopfball von Kai Bülow klärte Hajrudin Catic in höchster Not auf der Linie (25.).

Acht Minuten später scheiterte Kevin Schindler mit einem Schuss aus zehn Metern an Wehen-Keeper Alexander Walke.

In Führung gingen aber die Taunussteiner durch Stroh-Engel, der von mehreren Aussetzern in der Hansa-Abwehr profitierte.

Fillinger sorgt für Erleichterung

Nach dem Wechsel verflachte die Begegnung.

Die Gäste drängten zwar auf den Ausgleich, wirkten aber oft zu lethargisch. Erst Fillinger sorgte mit seinem Treffer nach Vorarbeit von Krisztian Lisztes für Erleichterung.

Beim wacker kämpfenden Absteiger Wehen, der vor dem Anpfiff 13 Spieler verabschiedete, konnten Benjamin Siegert und Stroh-Engel überzeugen.

Schindler sowie Fin Bartels verdienten sich bei den Gästen gute Noten.

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