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FSV-Präsident Harald Strutz freut sich auf die Bundesliga © getty

Jubel in Mainz, Hoffnung in Nürnberg. Sport1.de hat die Stimmen zum Aufstieg und zur Aufstiegs-Relegation zusammengestellt:

Mainz/Nürnberg - Nach zwei Jahren in der Zweiten Liga hat Mainz 05 die Rückkehr in die Bundesliga perfektgemacht.

Der Jubel im Stadion am Bruchweg kannte keine Grenzen, das Bier floss in Strömen.

In Nürnberg hofften die Anhänger des FCN vergebens auf einen Ausrutschter der Mainzer.

Der Club kann den Aufstieg noch über die Relegationsspiele gegen Energie Cottbus schaffen.

Sport1.de hat die Stimmen zum Aufstiegs und zur Aufstiegs-Relegation zusammengestellt:

Mainz - Oberhausen 4:0

Jörn Andersen (Trainer Mainz): "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Es ist einfach geil, was hier los ist. Wir haben in dieser Saison zuhause nie wirklich gut gespielt. Aber ohne diese Fans hätten wir es nie geschafft. Ich hoffe, Jürgen Klopp kann die Enttäuschung von gestern etwas vergessen und sich heute mit den Mainzern freuen. Jürgen hat hier tolle Vorarbeit geleistet."

Dimo Wache (Kapitän Mainz): "Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen. Es gab viele Störfeuer. Doch wir standen im Halbfinale des DFB-Pokals und sind aufgestiegen. Was kann man als Zweitligist mehr erreichen."

Markus Feulner (Mittelfeldspieler, wechselt zu Borussia Dortmund): "Das ist unglaublich. Ich hatte eine so tolle Zeit hier. Ich bin froh, dass ich heute etwas zurückgeben konnte.

Harald Strutz (Präsident Mainz): "Das war eine großartige Leistung unserer Mannschaft. Wir freuen uns auf die Bundesliga und ich glaube, die Bundesliga freut sich auf uns. Jetzt wird die ganze Nacht gefeiert."

Christian Heidel (Manager Mainz): "Die frühe Führung ganz wichtig. Man ist vor einem Spiel ja immer etwas nervös und außerdem haben wir in Mainz in entscheidenden Spielen ja schon so viel Scheiße gemacht. Nach dem Weggang von Jürgen Klopp haben uns doch viele Leute prophezeit, dass hier alles zusammenbricht. Doch Jörn Andersen hat gezeigt, dass es auch mit einem anderen Trainer geht. Respekt. Die Leute sind so bekloppt hier, die würden jedes Jahr so feiern. Dieser Aufstieg ist noch höher zu bewerten als der von 2004. Wir werden das Team nicht austauschen, wahrscheinlich drei, vier Neue holen. Aber es wird vom ersten Tag an gegen Abstieg gehen. Das muss jedem hier klar sein."

Nürnberg - 1860 München 2:1

Michael Oenning (Trainer Nürnberg): "Ich glaube, wir können mit diesem Saisonabschluss zufrieden sein. Wir haben 60 Punkte, 42 davon zuhause geholt, Marek ist Torschützenkönig, wir haben nach über 900 Minuten heute erst ein Gegentor kassiert, Pino und Schäfer haben beide nicht die fünfte Gelbe Karte bekommen, Gündogan hat sein Debüt gefeiert ? ich kann mich nicht beschweren. Wenn man die Situation ganz realistisch betrachtet, war es nicht zu erwarten, dass Mainz noch verliert. Wir haben eine reelle Chance in der Relegation und werden die Saison damit beschließen."

Michael A. Roth (Präsident Nürnberg): "Der Club hat schon viele Wunder mitgemacht, es wäre andersherum natürlich sehr schön gewesen. Jetzt wartet Cottbus, das wird nicht leicht. Aber ich bin mit der Mannschaft im vergangenen halben Jahr sehr zufrieden, sie haben toll gespielt. Wir haben eine gute Mischung aus jungen, hungrigen und erfahrenen Spielern."

Martin Bader (Sportdirektor Nürnberg): "Wir hätten es heute lieber selbst klargemacht. Wir wussten, dass wir heute gewinnen mussten. Nach fünf Minuten in Mainz war das Thema dann aber schon durch. Ich bin zufrieden mit dem Spiel. Wir haben alles versucht, vor allem in den letzten 20 Minuten - auch um Marek noch zum Torschützenkönig zu machen. Cottbus ist ein schwerer Relegationsgegner, dort herrscht eine riesige Euphorie. Es sind zwei Spiele - wir müssen zuerst nach Cottbus und dann können wir wieder zuhause vor der tollen Kulisse wie heute die Sache klar machen."

Marek Mintal (Stürmer Nürnberg): "Torschützenkönig zu sein ist nichts Neues für mich. Das ist natürlich schön, zum fünften Mal in meiner Karriere. Wichtiger ist aber die Mannschaftsleistung. Vor einem halben Jahr hätte ich die Relegation für unmöglich gehalten. Viele Teams würden jetzt gerne mit uns tauschen. Cottbus ist ein schwerer Gegner, das Team kämpft ohne Ende. Das werden zwei ganz andere Partien. Jetzt noch zwei Spiele, das ist die Chance."

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