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Am Montag kommt es zum Wiedersehen der Ex-Offenbacher Dorn (l.) und Türker © imago

Im Topspiel des dritten Zweitliga-Spieltages zwischen Freiburg und Rostock kommt es für Hansa-Stürmer Dorn zu einem doppelten Wiedersehen.

Von Jan Reinold

München - Im Montagsspiel der Zweiten Liga zwischen dem SC Freiburg und Hansa Rostock (ab 20 Uhr LIVE) kommt es nicht nur zum Aufeinandertreffen zweier Aufstiegskandidaten, sondern auch zu einem doppelten Wiedersehen für Hansa-Torjäger Regis Dorn.

"Freiburg war bislang die schönste Zeit in meiner Karriere, hier habe ich meine ersten Bundesligaspiele gemacht", erinnert sich der Franzose an seine Jahre im Breisgau (2000-02 und 2004/05) zurück.

Sechs Tore erzielte der 28-Jährige für den SC in 37 Spielen, am Montag soll in Freiburg der eine oder andere Treffer folgen - für Rostock.

"Klar, ich weiß, wie man in Freiburg gewinnt", sagt Dorn, der an den beiden ersten Spieltagen (2:2 in Duisburg, 1:0 gegen Aachen) schon zwei Tore für Rostock erzielte und einen Elfmeter herausholte.

Wiedersehen mit Türker

Zudem trifft der Elsässer auf einen nicht minder torgefährlichen ehemaligen Weggefährten aus seiner Zeit bei den Offenbacher Kickers.

Von Juli 2005 bis Januar 2007 bildete er mit Suat Türker das Sturmduo bei den Hessen.

Beide erzielten zusammen 34 Tore, wobei Türker Dorn noch um zwei Treffer übertraf (Türker 18, Dorn 16).

Pagelsdorf lässt stürmen

Wollen die Hanseaten erstmals in der Zweiten Liga gegen Freiburg gewinnen (sechs Spiele, vier Niederlagen, zwei Unentschieden), sollte Dorn möglichst mindestens einmal mehr treffen als sein Ex-Teamkollege.

"Mit einem weiteren Sieg gegen ein Topteam können wir ein deutliches Zeichen setzen", weiß der Franzose um die Bedeutung der Partie gegen die noch ebenfalls ungeschlagenen Badener.

"Freiburg spielt einen guten Fußball und ist in der Zweiten Liga ganz oben anzusiedeln", lobt Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf den Gegner. "Wir werden aber auf jeden Fall den Weg nach vorne suchen."

Schlagabtausch zu erwarten

Auch Pagelsdorfs Gegenüber Robin Dutt kündigte mit deutlichen Worten an, auf Sieg spielen zu lassen.

"Wir spielen zu Hause gegen einen Mitkonkurrenten um den Aufstieg und einen Bundesliga-Absteiger. Das wird eine schwere Begegnung, aber es gibt keine Alternative zu drei Punkten", stellte der SC-Trainer klar.

"Rostock hat ein gefährliches Sturmduo mit Enrico Kern und mit dem in Freiburg bestens bekannten Regis Dorn", meinte Dutt weiter.

"Es wird eine sehr offensive Partie, denn Hansa wird sich nicht hinten reinstellen. Die Zuschauer werden viele Offensivaktionen sehen, es wird ein sehr attraktives Spiel."

Rotation beim SC

Mit welcher Startelf Dutt das "Offensivfeuerwerk" abbrennen möchte, ließ er allerdings noch offen.

"Es ist davon auszugehen, dass nicht die gleichen elf Spieler auflaufen werden wie zuletzt", kündigte Dutt trotz des geglückten Saisonstarts mit dem Heimsieg gegen 1860 München (2:1) und dem Unentschieden beim VfL Osnabrück (2:2) an.

"Wir sind in der glücklichen Lage, über einen sehr homogenen Kader zu verfügen, und machen die Startformation einzig von den Trainingseindrücken und der Gegneranalyse abhängig", begründete Co-Trainer Damir Buric.

Hansa ohne Personalsorgen

Während Rostock bis auf den langzeitverletzten Stefan Wächter (Kreuzbandriss) in Bestbesetzung antreten kann, muss Dutt bei seiner Rotation auf jeden Fall auf Ivica Banovic (Teilabriss im Adduktorenbereich) und Felix Roth (Aufbautraining) verzichten.

Zudem ist ein Einsatz von Olympia-Heimkehrer Alain Junior Olle Olle (Probleme im Aduktorenbereich) fast ausgeschlossen.

Dafür stieg aber Stürmer Tommy Bechmann am Freitag wieder ins Training ein.

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