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Matthäus trainierte Jammers Klub Maccabi Netanya von 2008-2009 © getty

Der Rekordnationalspieler signalisiert weiter Interesse an der Fortuna. Um den Sportdirektor-Posten geht es ihm aber nicht.

Düsseldorf - Der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Interesse an einer Anstellung bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf signalisiert.

Voraussetzung dafür sei aber eine Einigung seines Freundes und Investors Daniel Jammer mit dem früheren Europapokalfinalisten.

"Wenn Daniel Jammer und Fortuna Düsseldorf einen Nenner finden und sagen, was sie wollen, dann wird man eine Position finden. Der Verein muss erst einmal wissen, wie er die Zukunft plant, wie er ganz konkret darüber denkt. Wenn das klar ist, kann man weitersehen", sagte Matthäus der "Westdeutschen Zeitung".

Kein Interesse am Posten des Sportdirektors

Matthäus, der nach eigenen Angaben bislang keinen Kontakt mit der Fortuna hatte, sei auch gar nicht daran interessiert, den Sportdirektor-Posten von Wolf Werner zu übernehmen.

"Wolf macht eine super Arbeit. Es geht doch auch gar nicht darum, irgendjemandem etwas wegzunehmen. Man muss ein Konzept aufstellen, dann findet man vielleicht zu einem Miteinander", sagte der 48-Jährige.

Jammer ist Besitzer des israelischen Erstligisten Maccabi Netanya, bei dem Matthäus zuletzt als Trainer angestellt war.

Seinen Vertrag hatte er in Israel aber nicht mehr verlängert.

Finanzprobleme bei Düsseldorf

Bei Netanya spielen auch die drei von Jammer finanzierten Profis Brevan Fransmann, Itay Shechter und Almong Cohen, die der Unternehmer im Falle einer Zusammenarbeit mitbringen würde.

"Ich kenne Daniel Jammer seit einigen Jahren sehr genau und ich weiß, dass er der Fortuna von Herzen helfen will", ergänzte Matthäus.

Den Traditionsklub, der nach zehn Jahren in die Zweite Liga zurückgekehrt ist, plagen finanzielle Sorgen.

Derzeit plant die Fortuna lediglich mit einem Etat von 4,5 Millionen Euro für die kommende Saison.

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