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Claus-Dieter Wollitz gewann 1996 mit dem 1. FC Kaiserslautern den DFB-Pokal und stieg ab © getty

Claus-Dieter Wollitz ist der neuer Trainer beim Bundesliga-Absteiger Energie Cottbus. Auch Co-Trainer Feldhoff wechselt zum FCE.

Cottbus - Ausgerechnet ein Absteiger soll Energie Cottbus zum Wiederaufstieg in die Bundesliga führen.

Claus-Dieter Wollitz übernimmt den vakanten Trainerposten beim Zweitligisten aus der Lausitz.

Die Verpflichtung des 43-Jährigen mit dem Spitznamen "Pele", der gerade mit dem VfL Osnabrück in die 3. Liga abgestürzt ist, gab der Verein am Sonntag bekannt.

Wollitz ersetzt den am 30. Mai zurückgetretenen Bojan Prasnikar.

Wollitz unterschrieb einen Vertrag bis 2011, sein Assistent bleibt der frühere Bundesliga-Profi Markus Feldhoff. ad

"Leidenschaft und Engagement"

"Wir wollten einen jungen, engagierten Trainer mit einer klaren Philosophie", sagte Energie-Präsident Ulrich Lepsch.

"Claus-Dieter Wollitz passt mit seiner authentischen und mitreißenden Art sehr gut in das emotionale Umfeld des FC Energie, wo ehrliche Arbeit geschätzt und von unseren Fans honoriert wird."

Der 43-Jährige Wollitz bezeichnete Cottbus als "hochspannenden Verein".

"Wir haben gute Gespräche geführt, in denen wir schnell festgestellt haben, dass sich unsere Philosophien decken", sagte der Ex-Profi.

"Energie hat in der Vergangenheit immer für das gestanden und wird für das stehen, womit ich mich als Trainer und Spieler stets identifiziert habe: Leidenschaft, Engagement und unbedingten Willen."

Erfolg mit geringen Mitteln

Wollitz war mit Osnabrück wie Prasnikar mit Energie in der Relegation am unterklassigen Verein gescheitert. Der VfL verlor beide Spiele gegen den SC Paderborn mit 0:1. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Wollitz allerdings wurde bescheinigt, mit minimalen Mitteln stets gute Erfolge erzielt zu haben.

Energie verabschiedete sich nach der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg (0:3, 0:2) als letzter Ostverein aus der Bundesliga.

Zwei Jahre im Unterhaus

Der langjährige Profi Wollitz hatte Osnabrück 2004 übernommen und den Verein 2007 in die zweite Liga geführt. 2008 schaffte er mit dem VfL den Klassenerhalt, ehe in der abgelaufenen Saison der Absturz folgte.

Er absolvierte für Schalke 04, Bayer Leverkusen, den 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Köln insgesamt 64 Bundesliga-Spiele.

Dazu kommen insgesamt 315 Zweitliga-Spiele für Osnabrück, den VfL Wolfsburg und den KFC Uerdingen. Mit dem 1. FC Kaiserslautern wurde er 1996 DFB-Pokal-Sieger.

Feldhoff alter Bekannter

Der in Brakel geborene Fußball-Lehrer, Vater von drei Töchtern, beendete seine aktive Laufbahn 2002 bei der TuS Lingen.

Anschließend begann er seine Trainerlaufbahn in Uerdingen, von wo er 2004 nach Osnabrück wechselte.

Er bringt seinen Assistenten Feldhoff mit, der im Stadion der Freundschaft ein alter Bekannter ist: Feldhoff absolvierte fünf seiner insgesamt 158 Bundesliga-Spiele für Energie.

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