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Godfried Aduobe wechselte von Hansa Rostock zum Karlsruher SC © getty

Der Publikumsliebling verlängert beim KSC bis 2011. Fürth holt einen Stürmer, Union Berlin verpflichtet einen Osnabrücker.

Karlsruhe - Zweitligist Karlsruher SC hat den Vertrag mit Publikumsliebling Godfried Aduobe bis Ende Juni 2011 verlängert.

Der 33-jährige Ghanaer, dessen Vertrag zum Saisonende ausgelaufen war, spielt seit 2005 bei den Badenern und absolvierte 46 Bundesligaspiele und 73 Zweitligaspiele für den KSC.

Derweil wird Stefano Celozzi den Klub voraussichtlich verlassen. Interesse zeigen Borussia Dortmund, Schalke 04 und der VfB Stuttgart.

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Zweiten Liga zusammengefasst:

Fürth verpflichtet Sailer

Greuther Fürth hat Marco Sailer vom Drittliga-Absteiger VfR Aalen verpflichtet. Der 23-jährige Stürmer kommt ablösefrei und erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag mit einer Option für eine weitere Saison.

Mit der Verpflichtung von Sailer sind die Personalplanungen der Fürther für den Sturm abgeschlossen.

"Wir haben keine finanziellen Möglichkeiten, große Namen zu verpflichten. Aber wir konnten junge, hungrige und erwartungsvolle Sturmtalente für uns gewinnen, an denen wir Freude haben können, wenn wir die nötige Geduld aufbringen", sagte Präsident Helmut Hack.

Peitz zu den Eisernen

Aufsteiger Union Berlin hat Mittelfeldspieler Dominic Peitz vom Absteiger VfL Osnabrück verpflichtet. Der 24-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 31 Liga-Einsätze und erzielte drei Tore.

Der 1,96-m-Hüne unterschrieb bei den Berlinern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011, der nur für die 2. Liga gültig ist.

Zuvor hatte Union bereits Björn Brunnemann vom Ligakonkurrenten FC St. Pauli und Bernd Rauw von Kickers Emden unter Vertrag genommen.

Fortuna verlängert mit zwei Leistungsträgern

Sebastian Heidinger und Fabian Hergesell haben ihre Verträge bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf jeweils um zwei Jahre verlängert.

Dies teilte Manager Wolf Werner am Freitag mit. Der 23 Jahre alte Verteidiger Hergesell war 2007 von Bayer Leverkusen nach Düsseldorf gewechselt und hat bislang 61 Drittliga-Spiele (1 Tor) für den früheren Bundesligisten bestritten.

Angreifer Heidinger brachte es in der gleichen Zeit bislang auf 48 Spiele für die Fortuna.

Ahlen holt Lartey aus Kiel

Zweitligist Rot Weiss Ahlen hat Mohammed Lartey von Drittliga-Aufsteiger Holstein Kiel verpflichtet.

Der 22-jährige Offensivspieler einen Einjahresvertrag unterschrieben. Lartey wurde in der Jugend von Bayer 04 Leverkusen ausgebildet, wo er seit seinem 14. Lebensjahr spielte.

Im Seniorenbereich war er drei Jahre für die 2. Mannschaft von Bayer aktiv, bevorer nach Kiel wechselte.

Schäfer wechselt zum KSC

Der linke Außenverteidiger Andreas Schäfer wechselt vom VfL Osnabrück zum KSC. Der 26-Jährige unterzeichnete einen bis zum 30.06.2011 datierten Vertrag.

"Wir waren nicht der einzige Verein, der an Andreas interessiert war. Umso mehr freut es mich, dass wir auf dieser Position einen Mann wie ihn verpflichten konnten", freute sich KSC-Manager Rolf Dohmen.

Andreas Schäfer absolvierte bisher 67 Zweitligaspiele für den VfL Osnabrück. In der vergangenen Spielzeit stand er in 33 Ligapartien auf dem Platz, im Jahr zuvor bei allen 34 Partien.

Vierter Schiri in Zukunft auch in Zweiter Liga

Der Vierte Offizielle verstärkt künftig auch in der Zweite Liga das Schiedsrichter-Gespann. Der vom Präsidium des DFB gefasste Beschluss tritt mit Beginn der kommenden Saison in Kraft.

Das DFB-Präsidium folgte mit seiner Entscheidung am Freitag einer Empfehlung des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses vom 20. April 2009.

Zuvor hatten sich bereits die Bundesliga-Schiedsrichter bei ihrer Halbzeittagung im Januar in Mainz und die dort anwesenden Vereinsvertreter für die Einführung des Vierten Unparteiischen in der 2. Bundesliga ausgesprochen.

Rainer Koch, als DFB-Vizepräsident für Schiedsrichterfragen zuständig, sagte: "Der Einsatz des Vierten Offiziellen in der Bundesliga hat sich absolut bewährt."

Auch die DFL begrüßt die Einführung des vierten Offiziellen.

"Er leistet wertvolle Arbeit am Spielfeldrand und trägt maßgeblich dazu bei, dass sich das Schiedsrichtergespann vollständig auf die Leitung des Spiels konzentrieren kann", sagte der DFL-Schiedsrichter-Experte Hellmut Krug.

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