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Markus Brzenska war zuletzt an den MSV Duisburg ausgeliehen © getty

Der Verteidiger geht für drei Jahre zum Bundesliga-Absteiger, St. Pauli verlängert mit einem Routinier. Die Zweitliga-Splitter.

München - Energie Cottbus hat Abwehrspieler Markus Brzenska von Bundesligist Borussia Dortmund unter Vertrag genommen und seine erste Neuverpflichtung für die kommende Saison mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet.

In der vergangenen Saison war der ehemalige U-21-Nationalspieler an den MSV Duisburg ausgeliehen und bestritt für die "Zebras" in der Zweiten Liga 33 Spiele.

"Wir freuen uns, dass wir mit Markus Brzenska einen zweikampf- und kopfballstarken Verteidiger holen konnten, der uns sicherlich weiterhelfen wird", erklärte Cottbus-Manager Steffen Heidrich.

"Er soll eine Führungsrolle übernehmen"

Der 1,96 Meter große Abwehr-Hüne absolvierte für Borussia Dortmund 86 Bundesliga-Spiele, in denen er sechs Tore erzielte. In Duisburg übernahm er in der vergangenen Saison eine Führungsrolle.

"Genau diese Führungsrolle soll Markus Brzenska auch beim FC Energie übernehmen. Er ist ein sehr verlässlicher Verteidiger, der sich in Dortmund immer gegen große Konkurrenz durchsetzen musste", so Heidrich.

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Zweiten Liga zusammengestellt:

Meggle verlängert bei St. Pauli

Thomas Meggle bleibt ein weiteres Jahr beim FC St. Pauli. Der 34-Jährige verlängerte seinen auslaufenden Vertrag bis zum 30. Juni 2010.

Für den Kiezklub kam er insgesamt in 31 Bundesliga-, 72 Zweit- und 51 Regionalliga-Spielen zum Einsatz, in denen er insgesamt 44 Tore erzielte.

Er war auch für den TSV 1860 München und den FC Hansa Rostock aktiv. In der vergangenen Saison konnte er wegen eines Kreuzbandrisses nur fünf Spiele bestreiten, ist jetzt aber wieder vollständig genesen.

Felgenhauer von Fürth nach Ahlen

Daniel Felgenhauer kehrt von der SpVgg Greuther Fürth zu Rot Weiss Ahlen zurück.

Der Defensiv-Allrounder, der schon von 2003 bis 2005 in Ahlen aktiv war, hat in der vergangenen Saison 33 Pflichtspiele für die Fürther absolviert und war Mannschaftskapitän.

Über die Vertragslaufzeit machten die Ahlener noch keine Angaben.

Hecker neuer Präsident in Koblenz

Werner Hecker ist neuer Präsident von TuS Koblenz. Der 58 Jahre alte Fachhochschulprofessor wurde auf der Jahreshauptversammlung ohne Gegenstimme an die Spitze des Klubs gewählt.

Neuer Vize-Präsident ist Gerd Kohns (59). Hecker und Kohns folgen den im Dezember zurückgetretenen Vorstandsmitgliedern Rüdiger Sterzenbach und Dirk Zimmer nach.

Als Vorstand Sport wurde Hans Dill für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt.

Hecker sagte nach seiner Wahl, dass er mehr Mitglieder und neue Sponsoren für den Verein finden wolle, um die wirtschaftlichen Probleme auf Dauer zu lösen.

Sein Traum sei es zudem, dass Koblenz zum 100. Vereinsjubiläum im Jahr 2011 in einem neuen Stadion spielt.

FSV Frankfurt spielt wieder am Bornheimer Hang

Der Umzug des FSV Frankfurt von der Commerzbank-Arena ins umgebaute Stadion in Bornheim ist perfekt.

Die Hessen dürfen die Heimspiele der kommenden Saison am Bornheimer Hang austragen.

Wie Geschäftsführer Bernd Reisig am Donnerstag mitteilte, werde der FSV alle Auflagen der Deutschen Fußball Liga (DFL) erfüllen.

"Autobahn-Problem" ist gelöst

Zuletzt hatte die von der DFL geforderte 800-Lux-Flutlichtanlage Probleme bereitet. Der Grund: Es bestand die Gefahr, dass die Autofahrer auf der benachbarten A661 von der Flutlichtanlage geblendet werden.

Nachdem sich die Stadt Frankfurt und der FSV nicht über eine Gegenlichtanlage auf der Autobahn einigen konnten, werden jetzt direkt an den Lichtern im Stadion Abblendvorrichtungen angebracht.

Reisig sprach von einer "kostengünstigen Lösung", die mit weniger als 250.000 Euro zu Buche schlagen soll. Insgesamt hatte die Erneuerung des Stadions 17,5 Millionen Euro gekostet.

Die Rasenheizung soll im September installiert werden. Die Frankfurter haben deshalb bei der DFL den Antrag gestellt, in diesem Zeitraum zwei Auswärtsspiele in Folge bestreiten zu dürfen.

Umbau der Haupttribüne im Sommer 2010

Der noch ausstehende Umbau der Haupttribüne ist für den Sommer 2010 vorgesehen.

Gut möglich, dass die Bornheimer deshalb das letzte Heimspiel der anstehenden Saison sowie die erste Partie der übernächsten Spielzeit erneut in der WM-Arena austragen müssen.

Dort hatte der FSV insgesamt 29 von 38 Punkten in der abgelaufenen Runde geholt. Jedoch verloren sich meist weniger als 10.000 Zuschauer in dem riesigen Stadion.

Das Fassungsvermögen der Spielstätte am Bornheimer Hang, die mit einem Spiel am 23. Juli gegen Werder Bremen offiziell eingeweiht wird, soll zwischen 10.800 und 11.000 Zuschauern betragen.

Auch das Parkplatzproblem ist gelöst: Die Besucher der FSV-Heimspiel dürfen eine gewisse Anzahl von Parkplätzen eines benachbarten Einkaufsmarktes benutzen.

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