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Kurz kommt mit der Trainer-Erfahrung von 70 Zweitligaspielen zum FCK © imago

Der ehemalige "Löwen"-Coach übernimmt den FCK und freut sich über die neue Aufgabe. Dass er nur dritte Wahl ist, stört ihn nicht.

Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern ist auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer doch noch fündig geworden.

Nach der Absage von Franco Foda und dem DFB-Verbot für Heiko Herrlich hat der FCK Marco Kurz als neuen Coach verpflichtet.

Mit dem ehemaligen Trainer des TSV 1860 München peilen die "Roten Teufel" die Rückkehr in die Bundesliga an.

Kurz unterzeichnete bei den Pfälzern einen Vertrag bis Ende Juni 2011.

Kurz: "Vollste Überzeugung"

Dass er nach der Absage von Foda und dem Veto für Herrlich beim FCK nur dritte Wahl war, konnte Kurz nicht von einem Engagement auf dem Betzenberg abhalten.

"Ich freue mich sehr auf die Aufgabe beim FCK, die ich aus vollster Überzeugung antrete. Mich erwartet ein fußballverrücktes Umfeld mit großartigen Fans und einem beeindruckenden Stadion. Ich möchte mithelfen, in den kommenden Jahren gemeinsam einen erfolgreichen Weg zu gehen", sagte der 40-Jährige.

Er war Ende Februar bei Lauterns Ligakonkurrenten 1860 München entlassen worden.

Trainigsauftakt am Montag

Die Einigung mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi Kurz beendete beim pfälzischen Traditionsklub am Donnerstag eine von Absagen überschattete Trainersuche.

Der neue FCK-Coach wird am Freitagmittag vorgestellt und am Montag dann mit einem Fitnesstest das Training eröffnen. Als Cheftrainer arbeitete Kurz, der insgesamt 300 Bundesligaspiele absolvierte, bislang für den SC Pfullendorf und für die "Sechziger".

Kuntz freut sich

"Mit Marco Kurz konnten wir einen jungen deutschen Trainer für die Aufgabe beim FCK gewinnen. Er verfügt über Erfahrung in der Arbeit bei einem Traditionsverein und hat zuletzt bei 1860 München mit einigen jungen Spielern gearbeitet, die sich unter seiner Führung wesentlich weiterentwickelt haben, sagte FCK-Vorstandschef Stefan Kuntz.

Mit kurz gehe man gut gerüstet in die bevorstehende Spielzeit und könne nun gemeinsam die Kaderplanung abschließen.

Absagen bei Foda und Herrlich

Zuletzt hatte sich die seit sechs Wochen anhaltende Suche nach einem Nachfolger für Milan Sasic als äußerst problematisch erwiesen.

Wunschkandidat Franco Foda, mit dem Kuntz 1990 DFB-Pokal-Sieger geworden war, hatte aus persönlichen Gründen abgesagt. DFB-Trainer Heiko Herrlich hatte dagegen Interesse am FCK gezeigt, sich aber dem Veto von DFB-Sportdirektor Matthias Sammer beugen müssen.

"Das hat mich zwei Wochen gekostet", sagte Kuntz, der nach der Verpflichtung von Kurz seinen Fokus nun auf die Transfers neuer Spieler legt.

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