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Mirko Slomka war von 2004 bis 2008 bei Schalke 04 unter Vertrag © getty

Der Ex-Schalker zeigt Interesse am letzten freien Trainerposten in den Bundesligen. Zwei Konkurrenten streiten sich um das Präsidentenamt.

Bielefeld - Mirko Slomka hat Interesse am Trainerjob bei Absteiger Arminia Bielefeld.

"Wenn das Ziel der direkte Wiederaufstieg ist, dann bin ich interessiert", sagte Slomka: "Ich habe mit Detlev Dammeier ein Gespräch über die Schwächen des Kaders, beispielsweise die Chancenverwertung, und die Zusammensetzung der Mannschaft geführt."

Das derzeitige Machtvakuum bei den Ostwestfalen verhindere jedoch bisher, dass die Gespräche konkreter werden.

"Leider ist im Moment keine Entscheidung möglich. Wenn am Montag die neue Führung gewählt ist und die Vorstellungen meinen entsprechen, dann sehen wir weiter."

Letzte Chance für Slomka

Der Trainerposten bei der Arminia ist der einzige, der in den ersten beiden deutschen Profi-Ligen noch nicht besetzt ist.

Slomka war zuletzt fast überall, wo ein Trainer gesucht wurde, im Gespräch, die Vereine jedoch entschieden sich für andere Kandidaten.

Berichte, dass ein Engagement in Bielefeld an zu hohen Gehaltsforderungen des ehemaligen Schalke-Coaches scheitern könnten, wies Slomka zurück.

Zweikampf zwischen Daudel und Obermann

Auf der Jahreshauptversammlung am Montag wird eine neue Führungsspitze gewählt - der bisher einzige Kandidat, Klaus Daudel, hat jetzt Konkurrenz bekommen.

Um das Amt des Präsidenten und damit die Nachfolge von Hans-Hermann Schwick kommt es damit nun zum Zweikampf zwischen Daudel, der im Aufsichtsrat der Ostwestfalen sitzt, und dem Unternehmensberater Dirk Obermann, Kandidat der Interessengemeinschaft "Kritische Arminen".

Die Fanvereinigung ist zuletzt durch Kritik an der Klubführung in die Medien geraten.

Daudel antwortete meinte dazu, dass "bestimmte Kreise über das Internet eine Stimmung verbreiten, die das eigentliche Bild von Arminia nicht wiedergibt".

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